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"Hochkonjunktur" für viele Konjunktive PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Kurt Henschel   
Samstag, den 12. November 2022 um 20:58 Uhr

Das Wichtigste vorweg: Die Kreisliga-Fußballer der SG Hoya unterliegen am Nachmittag dem TuS Steyerberg mit 0:2 (0:0) durch Treffer von Henri Könemann (61.) und Felix Müller (90. + 1) und verlieren Platz zwei an den Gastgeber. Am Ende nicht ganz unverdient, aber unnötig. Und nun - aus SG-Sicht - zu den Konjunktiven: Was wäre gewesen, wenn Hoya die am Mittwoch in Kreuzkrug verletzten Siyar Houra und Mattis Jüttner hätte einsetzen können? Wie wäre die Partie verlaufen, wenn der Schiri in der 43. Minute ein zunächst von ihm gegebenes Kopfball-Tor von Silas Finkbeiner nicht nach unerklärlicher Rücksprache mit seinem Assistenten wieder aberkannt hätte? Und was wäre geschehen, wenn der Unparteiische nicht satte zwölf Minuten hätte nachspielen lassen? Zu letztem Punkt: Dann hätte es beide Rote Karten in der hereinziehenden Dunkelheit nicht gegeben! Zu Punkt eins: Dann hätten die Gäste vermutlich deutlich mehr Offensivkraft versprüht. Und zu Punkt zwei: Dann wäre die wenig rassige, aber bis zum Schluss spannende Partie augenscheinlich anders ausgegangen. Sei's drum: Die Schlüsselszene kurz vor der Pause: Moritz Finkbeiner flankt von links auf seinen Bruder Silas, der die Kugel mit dem Kopf in die Maschen setzt und dabei mit dem etwas spät herausgeeilten TuS-Keeper Niklas Lübkemann zusammenkracht. Warum der Schiri, der in unmittelbarer Nähe stand, den Assistenten befragte, bleibt unbeantwortet. Noch ein Wort zu Mattis Jüttner: Der kam erst in der 73. Minute für die Schluss-Offensive in die Partie und musste erneut eine üble Sense erleiden, wonach es Rot für den TuS-Übeltäter und Tumulte gab. Im Getümmel muss dann etwas passiert sein, was dem Schiri nicht gefallen hat, aber Hoyas Silas Finkbeiner auch noch Rot bescherte. Fazit: Hoya kann durchaus mit Anstand verlieren, aber es hätte heute anders laufen können, wenn...

SG Hoya: Cihan Gören - Timm Hormann (88. Marfan Al-Suleiman) - Raad Hamad-Haji, Shwaish Slo, Eray Gören, Heiwan Houra, Silas Finkbeiner, Mivan Houra, Marius Avram, Moritz Finkbeiner (73. Mattis Jüttner), Payman Alcheikh.