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"Neues aus der Fußballszene" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 15. November 2011 um 12:54 Uhr

 

Unter dem Stichwort "Abschied" widmet sich die Nienburger Zeitung "Die Harke" in ihrer heutigen Ausgabe dem bevorstehenden Trainer-Ausstieg von Jens ("Piwi") Meyer. Wörtlich steht dort auf der Seite "Neues aus der Fußballszene" zu lesen:

Die SG Hoya muss sich einen neuen Trainer suchen: Jens Meyer wird nur noch drei Spiele beim Kreisligisten an der Linie stehen und verabschiedet sich in der Winterpause nach viereinhalb erfolgreichen Jahren. "Man muss wissen, wann Schluss ist. Fußball ist nicht alles. Ich habe eine tolle Frau, tolle Kinder und ein tolles Leben sowieso", sagt der 47-Jährige, der den Vorstand am Donnerstag vor zwei Wochen von seiner Entscheidung informierte.

Meyer führte die Nordkreisler von der 1. Kreisklasse bis in die Bezirksliga. Zurzeit steht die SG auf Platz drei und besitzt gute Chancen auf den direkten Wiederaufstieg, notfalls wieder über die Relegation. Es waren auch keine sportlichen Gründe, die zur Trennung führen. Der Coach überlegt schon länger, die Mannschaft in andere Hände zu geben, damit es neue Impulse gibt. Vieles habe sich eingeschliffen, und da keine Demokratie herrschen könne, müssten Entscheidungen getroffen werden, die nicht jedem gefallen - die teils fehlende Einsicht und Akzeptanz führte immer wieder zu Problemen. "Piwi" Meyer ist für seine Konsequenz bekannt.

"Ich hatte hier eine super intensive Zeit, das hinterlässt Spuren. Das Team ist klasse, auch wenn der große Zusammenhalt etwas nachgelassen hat - das ist normal." Zu einem echten Störfaktor entwickelte sich zuletzt das Verhalten einiger Zuschauer, die öffentlich gegen Spieler und deren Leistung wetterten. Meyer: "Da war nichts Konstruktives dabei. Es hat Formen angenommen, die ich nicht mehr verstehe. Und wenn ich mich nicht mehr zu 100 Prozent mit etwas identifiziere, muss ich einen Schlussstrich ziehen. Es ist mir sehr schwer gefallen. Die Außendarstellung ist für mich aber nicht tragbar." Meyers Rücktritt gingen übrigens schon zwei erfolglose Anläufe voraus, diesmal wird er sich nicht zum Weitermachen überreden lassen. Einen Namen eines möglichen Nachfolgers hat er dem Vorstand um Michael Tandecki schon übergeben (Anm. der Homepage-Redaktion: Erste Schritte haben Vorstand und Spartenleitung unternommen. Details dazu gibt es im "laufenden Verfahren" nicht).

Zu den kritisierten Spielern gehörte beispielsweise auch Tino Henschel, der momentan allerdings zum Zuschauen verdammt ist. Kurios: Der 21-Jährige geriet schuldlos in einen heftigen Verkehrsunfall und zog sich wie seine Mutter Manuela Henschel (saß auf dem Beifahrersitz) starke Prellungen, Stauchungen und ein HWS-Syndrom zu, wie sein Vater Kurt Henschel auf der informativen Homepage www.sg-hoya.de berichtete. Sein Sohn kam gerade von einem Orthopäden in Weyhe, um seine hartnäckigen Leistenprobleme untersuchen zu lassen. Seit knapp zwei Jahren werfen ihn Verletzungen immer wieder zurück. Die Harke wünscht beiden schnelle Genesung.

Den Abbruch des Heimspiels gegen den TSV Eystrup beim Stand von 2:2 nahm Hoyas Noch-Coach Jens Meyer gelassen und freute sich im Hinblick auf die Vereinskasse vielmehr auf die Wiederholungspartie (Anmerkung der Homepage-Redaktion: Die Begegnung könnte eventuell am Wochenende 10./11. Dezember steigen). 150 Zuschauer waren am Sonntag zum Nordkreisderby zwischen dem Bezirksliga-Absteiger und dem Kreisliga-Neuling gekommen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. November 2011 um 17:43 Uhr
 
"Piwi" nur noch drei Spiele als Trainer an der Linie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 13. November 2011 um 17:55 Uhr

Jens ("Piwi") Meyer, in der fünften Saison Trainer der "Ersten" der SG Hoya, steht nur noch drei Spiele als Verantwortlicher an der Linie: Mit Wirkung 31. Dezember dieses Jahres legt er sein Amt nieder. Die Trennung vom 47-Jährigen, der das Team von der 2. Kreisklasse bis in die Bezirksliga geführt hatte, erfolgt nach entsprechenden Gesprächen mit dem Vorstand einvernehmlich. Der Scheidende hat mitgeteilt, bis zuletzt nicht nachlassen zu wollen. Das betrifft die noch in diesem Jahr auszutragenden Begegnungen gegen Stöckse (20. November), in Steyerberg (Sonnabend, 26. November) und gegen Haßbergen (4. Dezember). Seinem Nachfolger, den der Vorstand noch nicht benennen kann, wünscht der Noch-Trainer bereits jetzt alles Gute und viel Erfolg mit einer Mannschaft, von der "Piwi" Meyer hofft, dass sie nicht auseinanderbricht: "Das Team hat Potenzial und Perspektive - auch wieder für die Bezirksliga." Zunächst an dieser Stelle vielen, vielen Dank an einen engagierten Trainer, der für die Fußballer der SG Hoya sportlich, persönlich und auch zwischenmenschlich unbeschreiblich viel Engagement investiert hat!

 
Nebel bremst Derby aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 13. November 2011 um 17:43 Uhr

Ein flottes Kreisliga-Derby erlebte einen vorzeitigen Schlusspfiff: Wegen immer dichter werdenden Nebels unterbrach Schiedsrichter Marco Krenz beim Stand von 2:2 (1:2) das Spiel, wartete 30 Minuten auf Besserung, um dann den beiden Kapitänen Daniel Nadolski und Bastian Broschwitz mitzuteilen, dass es nicht weitergeht. Bis dahin sahen die knapp 150 Zuschauer eine rassige Begegnung, in der die Gäste bereits früh in Führung gingen. Ralf Roever war auf rechts geschickt worden, passte vor das SG-Gehäuse, wo Tolga Lambrich (3.) keine Mühe hatte, die Kugel an Timm Hormann vorbei im Netz unterzubringen. Hoya zeigte sich aber nicht geschockt und kam schnell zum Ausgleich. Lars Mrowczynski hatte über TSV-Keeper Sascha Gohde gelupft und SG-Torjäger Andreas Hormann hatte keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz (14.) über die Linie zu drücken. Hoya war längst dominant, lief aber erneut in einen Konter. Wieder war es Ralf Roever, der auf der rechten Seite einen langen Pass erlief, vors Tor flankte und Dennis Böschen beim Abwehrversuch zu einem Eigentor (34.) zwang. Wiederum Andreas Hormann schaffte per Kopf nach Nadolski-Eckball das 2:2 (48.) - und wenig später war dann Schluss.

SG Hoya: T. Hormann, Küster, Pilarski, Nadolski, Hollunder, S. Steinbach, M. Hormann, A. Hormann, Mrowczynski, Böschen, Gören (46. Singelmann).
TSV Eystrup: Gohde, Hellmold, Schramm, Rolf, Sabelfeld, Broschwitz, Kruse, Roever, Tavan, Houra, Lambrich (41. Koray, 46. Dischinger).
Tore: 0:1 (3.) Lambrich; 1:1 (14.) A. Hormann; 1:2 (34./ET) Böschen; 2:2 (48. A. Horman).
Bes. Vork.: Gelb-Rot für Eystrups Dietmar Sabelfeld (35.) wegen wiederholten Foulspiels.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. November 2011 um 17:59 Uhr
 
"Zweite" im Pech: 1:2 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 13. November 2011 um 17:41 Uhr

Die SG-"Zweite" war gestern nicht vom Fußball-Glück geküsst: Trotz einer frühen Führung durch den Treffer von Ibrahim ("Ibi") Gönül (5.) reichte es für das Berkenkamp-Team im Heimspiel gegen den SC Marklohe III nicht zu Zählbarem: Die Gäste entführten beim 2:1 alle drei Punkte aus Hoya.

 
Derby: Riesen-Chance für die beiden Fan-Lager PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Samstag, den 12. November 2011 um 20:55 Uhr

Das Kreisliga-Derby zwischen der SG Hoya und dem TSV Eystrup steht unmittelbar bevor. Dieses Spiel, bei dem es um die tabellerarische "Vorherrschaft" in der neuen Samtgemeinde Grafschaft Hoya geht, birgt vor allem eines in sich: eine Riesen-Chance für beide Fan-Lager!

Vorweg: Es geht nur um Fußball, die vermeintlich "schönste Nebensache der Welt"! Dass die Akteure auf dem Platz fair und ordentlich miteinander umgehen, darauf achtet Schiri Marco Krenz mit Unterstützung seiner beiden Assistenten. Dass beide Mannschaften aufgefordert sind, es dem Trio so leicht wie möglich zu machen, ist die eine Sache. Dass bei allem Unterstützungs-Willen "Feuer" von den Zuschauern kommen könnte, ist die andere Seite der Medaille. Und die ist kaum berechenbar und sollte sich auch nicht auf die Aktiven und die Spielleitung übertragen. So ist es aber oftmals - leider.

Womit wir wieder bei der Riesen-Chance für die beiden Fan-Lager wären: An ihnen liegt es, dass es zu einem schönen Fußball-Sonntag unter freundschaftlich-sportlich verbundenen Konkurrenten kommen kann. Betonung auf "kann": Akzeptieren beide Fan-Lager die Aufstellungen der Trainer, respektieren sich alle Derby-Beteiligten gegenseitig und nehmen opjektiv und fair hin, welches der beiden Teams gegebenenfalls dem anderen überlegen ist, dann kann es - trotz Kälte, aber vermutlich bei Sonnenschein - einen schönen Fußball-Sonntag geben.

Es ist nur Fußball, den die Spieler gerne spielen. Natürlich wollen beide Teams gewinnen - wem das letztlich gelingt, ist absolut unwichtig. Es geht nur um den Freizeit-Sport Fußball, den diejenigen betreiben, die allesamt am Montag wieder arbeiten wollen. Und die versuchen möchten, ihren Fans einen schönen Fußball-Nachmittag zu bescheren. Mehr nicht!

Die SG freut sich auf das Spiel gegen das Team von Uwe ("Ente") Röhrs, will sich als gute Gastgeberin erweisen und ihren Teil dazu beitragen, dass es zu einem Fußball-Nachmittag kommt, an dem es nichts Negatives zu beklagen gibt!

Gutes Gelingen allen Beteiligten! Wir sehen uns morgen - sportliche Grüße!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. November 2011 um 21:32 Uhr
 
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