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Celik-Festival PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 25. April 2011 um 18:38 Uhr

Die II. Herren der SG Hoya hat mit einem 5:3-Erfolg gegen den SV Holtorf ihre gute Tabellen-Position untermauert und die Chance gewahrt, noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Die Zuschauer erlebten in dieser Partie ein Celik-Festival, denn Erkan Celik erzielte drei Treffer, sein Bruder Aydin war einmal erfolgreich. Den fünften Treffer steuerte Dogan Can bei in einer Partie, die die Gastgeber dominant gestalteten, wenngleich wiederum (wie schon gegen Spitzenreiter ASC Nienburg II) unnötige Gegentreffer zu schlucken waren.

 
Böschens guter Riecher PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 24. April 2011 um 09:31 Uhr

 

Zum Bezirksliga-Spiel der SG Hoya beim TuS Sudweyhe schreibt die Kreiszeitung im "Sonntagstipp" (der erscheint in Hoya nicht; außerdem gibt es keinen Bericht von diesem Spiel in der Dienstag-Ausgabe der Kreiszeitung, weil dort dann die Spiele vom Ostermontag aus Gründen der Aktualität Vorrang haben!) unter obiger Überschrift:

 

Im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga darf sich der Tabellenletzte SG Hoya wieder Chancen ausrechnen. Im gestrigen Nachholspiel beim TuS Sudweyhe setzte sich der Aufsteiger mit 2:1 (0:1) durch und erzielte den Siegtreffer dabei sogar in Unterzahl. "Die Moral der Truppe stimmt", jubilierte SG-Coach Jens Meyer, während Kollege Jürgen Maltzahn "die felende Laufbereitschaft" seiner Mannschaft kritisierte.

Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich ein eben solches Spiel. Dass Sudweyhe in der 36. Minute in Führung ging, war eher dem Zufall geschuldet, denn Hoyas Lauritz Singelmann wollte klären, köpfte das Leder jedoch vor die Füße von Hanjo Harries, der beim 1:0 dann leichtes Spiel hatte. Zwei Minuten vor der Pause hätte Wojciech Pilarski ausgleichen können, doch nach feinem Solo förderte er nur ein Schüsschen zu Tage, welches Sudweyhes Keeper Kevin Rajes vor keinerlei Probleme stellte.

Apropos Rajes: Der sonstige Zweitherren-Torwart ist bis zum Saisonende die Nummer eins, weil sich die von Stammkeeper Mirko Meyer vor drei Wochen in Münchehagen erlittene Verletzung als Kreusbandriss herausstellte.

Nach dem Wechsel gab sich Hoya aber keineswegs auf. "Die haben gekämpft wie die Löwen", meinte Maltzahn. Und das sollte sich auszahlen, denn in der 55. Minute verwandelte der kurz zuvor eingewechselte SG-Torjäger Andreas Hormann einen an ihm selbst verwirkten Elfer zum 1:1.

Sudweyhe hätte jedoch erneut in Führung gehen können, doch Nico Riekers schoss einen von Pilarski verursachten Handelfmeter über den Kasten (75.). Der Hoyaer regte sich danach derart auf, dass er wegen Beleidigung Rot sah.

In Überzahl dominierte Sudweyhe aber keineswegs die Partie. Im Gegenteil: Thorsten Weger musste in der 81. Minute noch auf der Linie klären. Alle Rettungsversuche halfen dann aber auch nichts mehr, als Dennis Böschen in der 90.Minute nach Rajes-Patzer zum Hoyaer 2:1 abstaubte.

 
Oster-(Dr)eier! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Samstag, den 23. April 2011 um 19:00 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer der SG Hoya haben mit glänzender Moral in Unterzahl beim TuS Sudweyhe einen Oster-(Dr)eier eingefahren! In einer spielerisch nicht unbedingt hübsch anzusehenden Partie, während der Trainer Jens ("Piwi") Meyer mindestens eine schwere Stimmband-Zerrung davongetragen haben dürfte, lag die SG - wieder einmal - durch ein "ganz dummes Tor" hinten, schaffte aber im zweiten Spielabschnitt durch den eingewechselten Andreas Hormann den verdienten Ausgleich. Der Top-Torjäger war im Strafraum umgerissen worden und die nicht souveräne Schiedsrichterin Liane Lindenberg aus Nienburg pfiff auf Strafstoß. Der Gefoulte selbst nahm sich das Leder, das aber minutenlang nicht richtig auf dem Punkt gelegen haben soll, und schlenzte die Kugel trotz dieser "nervenden Pingeligkeit" von ihm aus gesehen cool und souverän in den linken Torwinkel. Dann ein Schock für Hoya: Ein Handspiel von Wojtek Pilarski soll es gegeben haben, wobei nicht klar zu erkennen gewesen war, ob  er denn wirklich Verwerfliches angestellt  hatte. Fakt: Frau Schiedsrichterin zeigte erneut auf den Punkt. Plötzlich lief sie zu ihrem an der Torauslinie stehenden Assistenten, kehrte dann aufs Feld zurück und nestelte an ihrer Gesäßtasche - was würde denn nun passieren? Die Antwort: Rot für Wojtek Pilarski! Er soll ein Negativ-Lob an die Schiedsrichterin ausgesprochen haben... Den Elfer jagte anschließend TuS-Torjäger Nico Riekers über das Jeck-Gehäuse. Nun gut (oder auch nicht, denn ein übles Foul eines TuS-Akteurs in der ersten Halbzeit gegen Timm Hormann ahndete sie nur mit Gelb...) - Hoya zeigte eine Jetzt-erst-recht-Trotzreaktion und fightete. Als es bereits nach einem Remis aussah, schickte Timm Hormann einen Freistoß in den TuS-Strafraum. Der Ball rutschte an Freund und Feind vorbei, der Keeper der Gastgeber war wohl überrascht und klatschte den Ball Dennis Böschen vor die Füße, der keine Mühe hatte, das Leder in die Maschen zu bugsieren, damit den Geburtstag der Steinbach-Twins und die abendliche Party zu retten. Und nun wartet Seckenhausen-Fahrenhorst am Ostermontag (15 Uhr) - mehr als zu wünschen wäre dem Team ein zweiter Oster-(Dr)eier!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. April 2011 um 09:15 Uhr
 
"Zweite" verliert unter Wert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Samstag, den 23. April 2011 um 18:42 Uhr

Die "Zweite" der SG Hoya hat gegen Spitzenreiter ASC Nienburg II unter Wert verloren: Nach einem frühen 0:1-Rückstand schafften Sascha Neddermann und Erkan Celik eine 2:1-Führung, die darauf hoffen ließ, dass ein Sieg gelingen könnte. Allerdings: Der im ersten Abschnitt bärenstarke Keeper Matthias Haberzettl hatte seine Form in der Kabine gelassen und sah in der zweiten Spielhälfte mehrfach nicht glücklich aus. Konsequenz: Am Ende hatte das Stolzenburg-Team mit 2:6 das Nachsehen, sollte aber den Kopf nicht hängen lassen. Bisher läuft die Saison sehr gut - und wer weiß, noch ist auch der dritte Platz durchaus von (Relegations-)Interesse...

 
Wichtiges (Oster-)Wochenende PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Freitag, den 22. April 2011 um 17:55 Uhr

Auf die Fußballer der SG Hoya wartet ein wichtiges (Oster-)Wochenende: Zunächst trifft am Ostersonnabend (13.15 Uhr) im eigenen Stadion die SG-"Zweite"  auf Tabellenführer ASC Nienburg II. Sollte dem Stolzenburg-Team ein Sieg gelingen, hätte es bis zum Ende der Saison alle Optionen im Bemühen, die Tabellenspitze zu erklimmen und den Aufstieg in die 1. Kreisklasse zu schaffen. Fan-Unterstützung ist mehr denn je angesagt, denn der Zeitrahmen passt ideal: Wer das Spiel der "Zweiten" verfolgt, hat dann immer noch genügend Zeit, um sich auf den Weg nach Sudweyhe zu machen. Dort beginnt nämlich um 16 Uhr die Bezirksliga-Partie der "Ersten" beim TuS, der laut Vorschau in der Kreiszeitung das Tabellenschlusslicht gerne bezwingen würde. Aber die Meyer-Mannen wollen das nicht zulassen und ihrerseits Zählbares mitbringen aus Sudweyhe - einmal, um wichtige Punkte zu holen, andererseits, um sich Selbstbewusstsein zu tanken für die Partie am Ostermontag gegen Seckenhausen-Fahrenhorst (15 Uhr). Optimal wären sicher zwei Siege, aber Trainer Jens ("Piwi") Meyer meint: "Mit vier Punkten über Ostern gegen Sudweyhe und Seckenhausen wären wir wieder im Geschäft!". Bleibt zu hoffen, dass das SG-Team  in diesen beiden Spielen Bestleistungen abrufen kann und sich selbst belohnt für zuletzt durchaus zumeist starke Leistungen, die aber keine beziehungsweise zu wenige Pluspunkte eingebracht hatten. Auch hier sind die Fans des Teams gefragt, zahlreiche Unterstützung zu gewähren, nicht zu ungeduldig oder zu kritisch zu sein, wenn einmal etwas nicht wie gewünscht gelingt. Die Mannschaft braucht uneingeschränkte Rückendeckung und Zuspruch! Dann dürfte es gelingen, auch in der kommenden Saison Bezirksliga-Fußball spielen und sehen zu können! Noch ist nichts entschieden, hatte auch Vorsitzender Michael Tandecki ins Gästebuch geschrieben. "Abgerechnet wird am Schluss", hatte er dort erklärt. Meine Prognose: Hoya landet am Saisonschluss auf Platz zwölf - erstens, weil ich davon überzeugt bin, zweitens deshalb, weil meine Kollegen in der Sportredaktion diese Zuversicht mit mir nicht teilen wollen...

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. April 2011 um 17:57 Uhr
 
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