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Bitterer Rückschlag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 17. April 2011 um 19:25 Uhr

Über die Bezirksliga-Partie der SG Hoya gegen den TSV Wetschen am Sonntag, 17. April, berichtet die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe von Montag, 18. April, wie folgt:

Nach nur zwei Spielen ist die Serie der SG Hoya schon wieder beendet – und die Chance auf den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga weiter gesunken. Gestern gab’s auf eigenem Platz ein 0:1 (0:1) gegen den TSV Wetschen. Hoya rutschte damit vorm vorletzten auf den letzten Platz ab, Wetschen bleibt Fünfter.

Hoyas Trainer Jens Meyer klang hinterher ziemlich deprimiert: „Die zweite Halbzeit war ernüchternd für eine Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft. Wir wollten mit Einsatz und Leidenschaft zeigen, dass wir in die Bezirksliga gehören – das ist uns heute leider nicht gelungen. Ich hatte den Eindruck, dass wir nicht alles in die Waagschale geworfen haben“, meinte der Coach und fügte an: „Der Klassenerhalt ist nicht realistisch.“ In 21 Spielen hat der Aufsteiger erst fünf Siege eingefahren. Vier weitere – in nur noch acht Spielen – müssten es laut Meyer für die Rettung noch sein: „Und da ist die Wahrscheinlichkeit gering.“
Wesentlich besser steht derweil der TSV Wetschen da, der zum sechsten Mal hintereinander nicht verlor und bereits den dritten Sieg in Folge feierte. Mit nun 35 Punkten ist der Klassenerhalt praktisch sicher. „Wir sind so gefestigt, dass wir in Kürze endgültig den Sack zumachen können“, urteilte Trainer Franz-Josef Ripke, der von seinem Team gestern „eine gute Mannschaftsleistung“ sah: „Es war ein Kampfspiel – und nicht einfach.“
Die beiden Mannschaften, die erst am 5. April das nachgeholte Hinspiel bestritten hatten (0:0), mussten sich erst mal eine ganze Weile gedulden. Weil bei der vorherigen Partie von Hoya II gegen Eystrup II (4:3) der Schiedsrichter fehlte, kam’s zu Verzögerungen. Mit knapp 45 Minuten Verspätung ging’s dann los, allerdings nicht gerade feurig. Beide brachten in der Offensive zunächst fast nichts zustande. Nach 24 Minuten lag der Ball zwar im Hoyaer Netz, doch Wetschens Stürmer Björn Pattke hatte ihn eindeutig mit der Hand dorthin befördert und sah dafür Gelb.
Die dickste Chance der Hausherren resultierte aus einer Standardsituation. Andreas Hormann traf bei seinem strammen Freistoß aus 18 Metern den Pfosten (34.). Trotzdem: Hoya wirkte nun entschlossener, kassierte aber mitten in dieser dominanten Phase das 0:1. Der extrem schnelle Pattke enteilte der SGH-Abwehr, seinen Querpass verwertete der mitgelaufene Falk Zboron (37.).
Mit der knappen Führung schien Wetschen bestens leben zu können. „Wir haben das ein bisschen verwaltet, weil wir wohl Angst vor Fehlern hatten“, mutmaßte Ripke. So richtig in Gefahr brachte Hoya die Gäste allerdings nur noch ein Mal, als Andreas Hormann an TSV-Keeper Mike Jahn scheiterte (83.). „Wir haben uns zu wenig Chancen erarbeitet, am Willen lag’s sicher nicht“, versicherte SGH-Torwart Alexander Jeck nach dem bitteren Rückschlag im Abstiegskampf.

 
Krimi der "Zweiten" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 17. April 2011 um 16:45 Uhr

 

Einen wahren "Krimi" lieferte die Mannschaft von Coach Bernd ("Stolle") Stolzenburg den Zuschauern am Sonntag, 17. April, im Spiel gegen den TSV Eystrup II ab: Über 1:0 und 1:2 ging es hin zum 4:3-Erfolg der SG Hoya, die damit weiterhin enge Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen hat: Sollte es am Ostersonnabend (Anpfiff: 13.15 Uhr) auf heimischen Rasen gelungen, den Tabellenführer ASC Nienburg II zu bezwingen, dann könnten die Aussichten noch rosiger ausschauen...

 

 
So schnell sieht man sich wieder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Donnerstag, den 14. April 2011 um 18:41 Uhr

 

In der Vorschau auf die Bezirksliga-Begegnung der SG Hoya am Sonntag, 17. April (Anpfiff: 15 Uhr), gegen den TSV Wetschen berichtet die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 15. April:

 

So schnell sieht man sich wieder. Vor nicht einmal zwei Wochen trafen die SG Hoya und der TSV Wetschen bereits aufeinander. 0:0 hieß es am Ende, womit Wetschen anhand diverser Großchancen der Grafenstädter bestens leben konnte. SG-Coach Jens Meyer hingegen weniger: „Da sind wir für unseren Aufwand nicht belohnt worden.“ Für Sonntag erhofft sich Meyer naturgemäß ein anderes Ergebnis: „Um die Klasse zu halten, brauchen wir noch einige Siege. Es muss jetzt eine Serie her.“
Selbige hat Wetschen bereits gestartet und den Tabellenkeller weit hinter sich gelassen. Momentan rangiert der TSV auf dem fünften Platz, was Wetschens Coach Franz-Josef Ripke indes nur als „Momentaufnahme“ bezeichnet. „Wir haben uns lediglich etwas Luft verschafft. Der Klassenerhalt ist noch nicht in trockenen Tüchern“, stapelt Ripke tief. Sein Wunsch: " Im Hinspiel haben wir uns von Hoya ständig provozieren lassen. Das darf nicht wieder vorkommen. Wir müssen uns nur auf das Sportliche konzentrieren. Dann bin ich guter Dinge.“
Es fehlen (Hoya): Wojtek Pilarski (Muskelverletzung), David Schlichting (gesperrt).
Es fehlen (Wetschen): -. 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. April 2011 um 20:23 Uhr
 
Neues von Carsten aus Japan PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Mittwoch, den 13. April 2011 um 10:48 Uhr

 

Carsten Pätzel hat gemailt - zusammengefasst: Es geht ihm gut. Hier inhaltlich seine aktuelle Zustands-Beschreibung: Hier ist soweit alles bestens. Beben gab es ja vorher auch schon. Daher ist es schon fast zur Gewohnheit geworden. Hier ist wirklich noch alles normal. Es sind noch keine Auswirkungen durch Beben, Tsunami oder AKW zu sehen. Darum regt mich auch sehr die deutsche Berichterstattung auf. Es wird so dargestellt als sei ganz Japan betroffen. Das ist nicht der Fall. Natürlich sind die Ereignisse um das AKW nicht gerade erfreulich, aber es sollte auch keine Panikmache betrieben werden. Vor allem nicht im 20000 Kilometer entfernten Deutschland.

Der Fokus sollte auf die Menschen im Tsunami-Gebiet gerichtet sein statt jeden Tag neue "Panik-News" zu verbreiten. Daher kotzt mich die deutsche Berichterstattung zurzeit wirklich an.

Meine Eltern wollen (über Ostern) weiterhin nach Japan kommen. Es ist jetzt die schönste Zeit hier im Land (Kirschblüte). Es wird wärmer und die Sonne scheint auch rund um die Uhr. Da kaum noch Ausländer nach Japan kommen, können wir jetzt auch beruhigt zu den Attraktionen gehen, die sonst nur so von Ausländern belagert werden. Also: Mir geht's prima und ich sehe auch keinen Grund, das Land jetzt zu verlassen.

 

Zur SG-Homepage schreibt Carsten: Natürlich schaue ich mir die an. Freue mich, dass es jetzt mal wieder mit einem Sieg geklappt hat. Vom Potenzial her dürfen die Jungs einfach nicht absteigen. Hoffe, das klappt mit dem Klassenerhalt. Schöne Grüße an alle!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. April 2011 um 10:49 Uhr
 
Spieler des Wochenendes PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 11. April 2011 um 17:36 Uhr

 

Die Kreiszeitung hat SG-Stürmer Andreas Hormann zum "Spieler des Wochenendes" gekürt und berichtet in ihrer Ausgabe von Dienstag, 12. April:

"Ich will einfach immer mehr"

Hoyas Hoffnung heißt Andreas Hormann

 

Es war der Beinbruch im Januar 2010, der bei Andreas Hormann den Schalter umlegte. „Als ich danach wieder ins Training eingestiegen bin, hatte ich überhaupt keine Luft“, blickt der Bezirksliga-Stürmer der SG Hoya zurück. „Seitdem trainiere ich intensiver und will einfach immer mehr.“ Beim jüngsten 3:1-Sieg der SG beim TSV Bassum zeichnete der 22-Jährige nicht nur für die 1:0-Führung verantwortlich, sondern stellte sich einmal mehr auch wieder vorbildlich in den Dienst der Mannschaft. Mit seinen nunmehr 13 Saisontoren hat er sich aber auch zum Hoffnungsträger in Sachen Klassenerhalt gemausert.
„Andreas hat einen Reifeprozess durchgemacht“, beschreibt Trainer Jens Meyer. „Zuletzt hat er herausragend für das Team gearbeitet.“ Hormann scheue keine Wege, sei permanent präsent und „er ist der, der bei uns die Bälle reinschießt“. Dicker könnte das Lob des Coachs kaum ausfallen. Und das, obwohl Andreas Hormann bekanntlich der Neffe von Meyer ist: „Andreas und seine beiden Brüder haben es schwerer bei mir als die anderen – bei ihnen bin ich kritischer“, gibt der Trainer zu: „Der Eindruck, ich würde die drei bevorzugen, soll gar nicht erst aufkommen.“
Lange hatte der Onkel allen Grund zu meckern. Sein Neffe wandelte latent am Platzverweis, die Gelbe Karte zählte zur Grundausstattung. Doch Trainer und Vereinsverantwortliche nahmen den Top-Torjäger ins Gebet. „Da gab es viele Gespräche“, erinnert sich Hormann. „Ich habe mich aber auch selbst nach den Platzverweisen immer wieder über mich selbst geärgert.“
Und dann hat es plötzlich „Klick“ gemacht. Es klingt bei einem 22-Jährigen vielleicht ein wenig vermessen, aber er formuliert ganz bewusst: „Zu dieser Saison sind noch einige junge Spieler dazugekommen. Ich will für die ein Vorbild sein und das klappt auch schon.“
Trotz seiner Ausbildung zum Dachdecker verpasst Hormann praktisch keine Trainingseinheit. Dauert es bei der Arbeit mal länger – „dann fahre ich eben später hin". Im Spiel weicht er immer wieder auf die Außenbahnen aus. „Er beruft sich nicht bloß auf sein Stürmerdasein“, zollt Coach Meyer Respekt. „So hat er auch schon einige Treffer vorbereitet.“
Doch was bringen die Scorerpunkte am Ende des Tages, wenn Hoya absteigt? Hormann will davon nichts wissen: „Wir steigen ja auch gar nicht ab – wir bleiben zu 100 Prozent drin!“

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. April 2011 um 17:49 Uhr
 
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