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Einspruch gegen Platzverweis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Mittwoch, den 06. April 2011 um 22:15 Uhr

Der Vorstand der SG Hoya hat am Mittwoch, 6. April, Einspruch gegen den am Dienstag im Spiel in Wetschen von Schiedsrichter Bernd Brüggemann (St. Hülfe-Heede) verhängten Platzverweis wegen eines vermeintlichen Ellenbogenchecks durch David Schlichting eingereicht.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 22:16 Uhr
 
Wer checkt wen? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:50 Uhr

 

Mit "Rot" endete die Bezirksliga-Partie der SG Hoya am Dienstag in Wetschen für David Schlichting. Schiri Bernd Brüggemann (St. Hülfe-Heede) hatte zunächst nichts bemerkt. Auch der Assistent stand recht unaufgeregt an der Linie. Erst auf Drängen einiger Wetscher Akteure befragte Brüggemann seinen Kollegen, lief dann zurück und nestelte an der Gesäßtasche. Das ließ nichts Gutes ahnen - Hoyas Mittelfeldmann musste vom Feld.

Was war aber geschehen? Richtig gesehen hat es wohl niemand. Während Schlichting beteuerte, "nichts gemacht" zu haben, entschied Brüggemann auf Tätlichkeit. Ein Ellenbogencheck soll es gewesen sein. Wer aber hat wen gecheckt?

"Die Harke" berichtet in ihrer Ausgabe am Tag drauf kurz und knapp: "...und verlor zudem David Schlichting, der für ein Schubsen die Rote Karte sah; der Ellenbogencheck seines Gegenspielers blieb unbestraft (90.)."

Was denn nun? Harte Nuss wohl für das Sportgericht. Auf den Bericht des Schiris darf der geneigte Fan gespannt sein...

Ebenfalls berichtet hat "Die Harke" von "einem üblen Einsteigen gegen Andreas Hormann", für das der zuvor bereits verwarnte Oliver Zboron "nur" Gelb und damit Gelb-Rot sah. Sorry, Schiri Brüggemann: Dank der unterschiedlichen Bewertung der Ereignisse auf dem Wetscher Rasen dürfen Sie diese Spielleitung eher nicht als persönliche Glanzleistung verbuchen!

 
Fair informiert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:33 Uhr

 

Über das Bezirksliga-Nachholspiel Wetschen vs Hoya am Dienstag, 5. April, hat Gastgeber-Coach Franz-Josef Ripke die Kreiszeitung ausgesprochen fair über den Verlauf der Partie informiert. Kompliment und Dank dafür!

Der Bericht in der Ausgabe der Kreiszeitung von Mittwoch, 6. April, trägt die Überschrift:

Ripke nach schlechtester Saisonleistung stocksauer

Wetschen kommt gegen Schlusslicht Hoya nicht über ein 0:0 hinaus

Weiter ist zu lesen: Befreiungsschlag verpasst: Statt des erhofften Heimsiegs trennte sich Fußball-Bezirksligist TSV Wetschen gestern Abend nur 0:0 vom Schlusslicht SG Hoya und vergrößerte den Abstand zur Abstiegsregion auf lediglich fünf Zähler.
Entsprechend angesäuert wirkte TSV-Coach Franz-Josef Ripke: „Das war mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung. Wir müssen uns bei unserem Keeper Mike Jahn bedanken. Er hat das Remis gerettet.“ Genügend Möglichkeiten sich auszuzeichnen, gab es für den TSV-Schlussmann in der Tat. Bereits nach acht Minuten musste Wetschens Nummer eins Kopf und Kragen riskieren, als er einen Nahdistanz-Knaller von Andreas Hormann parierte. Zwei Minuten später stand Jahn dann erneut im Mittelpunkt und wehrte bravourös einen wuchtigen Kopfstoß von Wojtek Pilarski ab. Während der TSV-Keeper also schnell auf Betriebstemperatur kam, fanden seine Mitspieler nur äußerst mühevoll in die Partie hinein. „Hoya hat uns mit seiner aggressiven Spielweise regelrecht den Schneid abgekauft“, motzte Ripke.
Trotzdem kam Wetschen in der ersten Hälfte noch zu zwei Hochkarätern. Erst scheiterte Benjamin Priesmeier freistehend an SG-Schlussmann Alexander Jeck (40.), und zwei Zeigerumdrehungen später verfehlte ein Kopfball von Halil Akbas knapp das Ziel. So ging’s torlos in die Kabinen.
Wer nun mit einem Wetscher Sturmlauf gerechnet hatte, der sah sich schnell getäuscht. Die Gäste bestimmten weiterhin eindeutig das Geschehen, fanden aber immer wieder in Jahn ihren Meister. So rettete der TSV-Keeper erst gegen Daniel Nadolski (60.) und entschärfte auch den Gewaltschuss von Andreas Hormann (68.). Wetschen wackelte nun bedenklich. Als dann noch Oliver Zboron wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah (71.), schien Hoyas Führung nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch mit Glück und Geschick überstand Wetschen Hoyas Drangperiode schadlos. Viel passierte nicht mehr – bis auf den unrühmlichen Höhepunkt Sekunden vor dem Abpfiff. Nach einem Ellenbogencheck sah David Schlichting glatt Rot. Am 0:0-Endstand änderte dies allerdings nichts mehr.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:34 Uhr
 
0:0-Sieg! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 05. April 2011 um 22:35 Uhr

0:0-Sieg? Geht doch nicht - was soll der Quatsch? Hier die Erklärung: Die Bezirksliga-Fußballer der SG Hoya dürfen sich nach dem torlosen Nachholspiel beim TSV Wetschen am Dienstag, 5. April, glasklar wie die Sieger fühlen. Zumindest als moralische Sieger vom Platz gegangen sind die Mannen von Trainer Jens ("Piwi") Meyer, die auf der ganzen Linie überzeugten und das beste Spiel seit langer Zeit ablieferten. Kampfkraft, Spielwitz und Wille stimmten uneingeschränkt, wobei lediglich der Lohn aller Mühen nicht zu einem Treffer geführt hat. Nach Chancen hätte das Spiel 5:1 für Hoya ausgehen müssen, aber es hat eben nicht geklappt. Dennoch: Mit dieser Moral hat die Meyer-Truppe, in der Andreas ("Lumpi") Meyer einen glänzenden Libero-Part gespielt hat und dafür der Sonst-Libero Timm Hormann sich im Angriff neben seinem Bruder Andreas austoben durfte, eindrucksvoll gezeigt, dass sie das Zeug hat, die Klasse zu halten. Bärenstark im SG-Dress auch Keeper Alexander Jeck, Dennis Böschen, Lauritz Singelmann, Wojtek Pilarski, Daniel Nadolski, David Schlichting, Ridvan Gören, Mario Hollunder und das Hormann-Trio Andy, Timmy und Martin (eingewechselt)  sowie die ebenfalls eingewechselten Lars Mrowczynski und Janes Mansholt. Und wer noch? Keiner, denn es sind alle genannt, die auf dem Rasen gewesen waren! Aufgefallen sind auf der anderen Seite äußerst ruppige Gastgeber und ein Schiri Brüggemann aus dem nicht fernen St. Hülfe-Heede, der - vorsichtig ausgedrückt - nicht immer richtig lag mit seinen wenig ausgewogenen und Pro-Wetschen ausgelegten Entscheidungen. Ob die Rote Karte, die David Schlichting in der 90. Minute gesehen hat, notwendig war, ist nicht zu klären. Fakt ist im Fazit: So kann das SG-Team auch am Sonntag, 10. April, in Bassum punkten - und sogar dreifach. Verdient hätte es die Mannschaft allemal.

SG Hoya: Alexander Jeck - Andreas Meyer - Dennis Böschen, Lauritz Singelmann, Wojtek Pilarski, Daniel Nadolski (80. Martin Hormann), David Schlichting, Ridvan Gören (46. Lars Mrowczynski), Mario Hollunder, Timm Hormann, Andreas Hormann (78. Janes Mansholt).

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:36 Uhr
 
Meyer setzt auf Sturmstärke PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 05. April 2011 um 10:00 Uhr

 

In der Vorschau auf das Bezirksliga-Nachholspiel der SG Hoya beim TSV Wetschen am Dienstag, 5. April (Anpfiff: 19.30 Uhr), schreibt die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 5. April:

 

Franz-Josef Ripke weiß um die Gefahr, die von angeschlagenen Gegnern ausgeht. „Für die SG Hoya bedeutet dies eine der letzten Chancen, zurück in die Saison zu finden“, sagt der Trainer des TSV Wetschen mit Blick auf die Tabelle der Fußball-Bezirksliga. An dessen Ende stehen die Hoyaer – und nach Ansicht ihres Trainers Jens Meyer „momentan völlig zu Recht. Denn in den vergangenen Spielen haben wir bei unseren Gegentoren tatkräftig mitgeholfen.“ Dass er diese individuellen Fehler bis zum heutigen Anpfiff um 19.30 Uhr in Wetschen abstellen kann, bezeichnet Meyer als „Herkules-Aufgabe“. Die offensiv ausgerichtete Taktik will Hoyas Coach beibehalten, denn „diese Spielweise hat uns in den vergangenen drei Jahren den Erfolg beschert und bedeutet für uns noch ein Fünkchen Hoffnung“, ahnt Meyer.
Ob er heute auf den am Sonntag angeschlagen und ausgewechselten Tim Hormann zurückgreifen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Sebastian Steinbach droht hingegen wegen seiner Schienbeinprellung aus dem selben 1:3 gegen Lessen auszufallen.
Sein Kollege Ripke bangt seit dem Auswärtsspiel am Sonntag in Sudweyhe um Kim Siebert, den er mit Rückenproblemen auswechseln musste. Dafür stößt der zuletzt angeschlagene Sven Schoote wieder zur Mannschaft. Ansonsten sieht er trotz der verspielten 2:0-Führung keinen Grund, die Mannschaft umzustellen: „Ich hoffe, dass wir das 2:2 als Punktgewinn hinnehmen.“
Um heute möglichst alle drei Zähler in Wetschen zu behalten, gilt vor allem Hoyas zwölffachem Torschützen Andreas Hormann erhöhte Aufmerksamkeit. „Gegen ihn und die anderen Stürmer genießen aber unsere Manndecker Enno Kohl und Faruk Gören mein vollstes Vertrauen“, unterstreicht Ripke. Zudem hofft er auf die nötige Ruhe, um nicht wieder nach einer Führung die Kontrolle über die Partie zu verlieren.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. April 2011 um 10:22 Uhr
 
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