Start
 
Hoyas Hoffnungen gedämpft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 04. April 2011 um 11:50 Uhr

 

Reuter und Greulich dämpfen Hoyas Hoffnungen

 

 Zum Spiel der  Fußball-Bezirksliga zwischen der SG Hoya und dem SV Lessen am Sonntag, 3. April, berichtet die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 4. April wie folgt:

 

Die Hoffnung stirbt auch bei der SG Hoya zuletzt, allerdings wird es nach der 1:3 (0:1)-Heimpleite im Kellerduell gegen den SV Lessen immer enger im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga.
„Wir haben das Spiel gemacht und gekämpft – und kassieren zwei ganz krumme Gegentore“, wirkte SG-Abwehrmann Janes Mansholt ratlos. Vor allem die erste Hälfte bot wenig Höhepunkte, ehe das erste krumme Ding einschlug. Dennis Reuter schoss einen Freistoß als Flanke in Richtung Tor, SG-Keeper Alexander Jeck sah nicht gut aus, und das Leder landete zum 1:0 im Netz (45.). Ein Schuss vor den Bug für Hoya nach einer insgesamt ausgeglichenen ersten Hälfte.
In der zweiten Halbzeit sorgten dann Andy Meyer und Mario Hollunder für Torgefahr vor dem Lessener Kasten, doch Torwart Tobias Plümer agierte gewohnt sicher. In der 55. Minute schlug Lessens Daniel Greulich einen Freistoß von rechts aus knapp 35 Metern Torentfernung in die Mitte, der Ball segelte in Richtung langes Eck und schlug dort zum 2:0 für die Gäste ein.
Hoya bemühte sich danach um den Anschlusstreffer. Andy Meyer setzte einen Freistoß über das Tor (70.), Wojtek Pilarski schoss links vorbei (72.). Aber auch Greulich tauchte auf der anderen Seite noch einmal frei vor Jeck auf (79.). Drei Minuten später klappte es als Vorbereiter besser: Greulich auf Christoph Dahm, der im Abschluss die Übersicht behält – 3:0 (82.).
„Nach dem 0:2 haben wir zu viele Bälle verschenkt und waren nicht zwingend genug. Am Ende hatte Lessen dann Platz zum Kontern“, resümierte Mansholt. Das 1:3 (85.) durch Andreas Hormann per Flachschuss aus 16 Metern kam viel zu spät für die Hausherren.

Stenogramm:

SG Hoya - SV Lessen 1:3 (0:1)

Hoya: Jeck - Pilarski, T. Hormann (70. Mansholt), Mrowczynski, Nadolski, A. Meyer, Singelmann, Böschen (80. Gönuel), S. Steinbach (46. Schlichting), Hollunder, A. Hormann.

Lessen: Plümer - Teichert, Breuer, J. Hartkamp, S. Hartkamp, Fischer, Langhorst (81. Jäger), Dahm, Greulich (85. Schulz), Reuter (75. Wilker), Griffel.

Tore: 0:1 (45.) Reuter, 0:2 (55.) Greulich, 0:3 (82.) Dahm, 1:3 (85.) A. Hormann.

Schiedsrichter: Nurettin Anatca (Hannover 96).

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. April 2011 um 11:53 Uhr
 
Noch ist nichts entschieden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 03. April 2011 um 19:05 Uhr

Trotz der schmerzhaften 1:3-Niederlage gegen Bezirksliga-Schlusslicht SV Lessen am Sonntag, 3. April, ist noch nichts verloren für die Kicker der SG Hoya: Noch sind elf Partien zu bestreiten für die Mannen von Coach Jens ("Piwi") Meyer, die es nach wie vor selbst in der Hand beziehungsweise an den Füßen haben, die Klasse zu halten. So sehr auch das Pech derzeit die Truppe beutelt, so sehr ist aber auch nicht zu übersehen, dass die Angst vor der Pleite manche Akteure förmlich zu lähmen scheint. Das ist einerseits verständlich, andererseits aber auch nicht nötig. Die Mannschaft kann in der Bezirksliga mithalten und bräuchte dringend einmal ein Erfolgserlebnis, um zu erfahren, dass es geht. Dass es das Team kann, wissen die Fans, die jetzt auch nicht ungeduldig und schon gar nicht unsachlich sein sollten. Unterstützung ist notwendig - ganz besonders in der derzeitigen Situation! Das hat die Mannschaft, die in den vergangenen Jahren seinen Fans derart viele Erfolge geliefert und Freude bereitet hatte, allemal verdient! Also: Ab nach Wetschen am Dienstag und nach Bassum am Sonntag! Wäre doch schade, wenn die Spieler dort feststellen müssten, dass die treuesten der Treuen nicht dort sind! Und warum sollte in den beiden Auswärts-Partien nichts Zählbares herauskommen? Wetschen ist nicht übermächtig, Bassum nicht mehr übermächtig. Was Bassum angeht, sollten sich alle an das Hinspiel erinnern, das durchaus auch anders hätte ausgehen können nach einem schnellen und deprimierenden 0:4-Rückstand mit einem 4:6 nach sensationeller Aufholjagd! Dieser Geist ist jetzt erneut gefragt - und auch die Fans sollten mitziehen und die Jungs nach Kräften unterstützen! Kopf hoch alle - es wartet eine weitere Bezirksliga-Saison!

Weiterhin auf gutem Weg befindet sich die II. Herren: Das Stolzenburg-Team bezwang Rodewald II mit 3:1 und hat weiterhin lediglich fünf Punkte Rückstand zur Spitze. Auch da ist noch nichts entschieden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. April 2011 um 19:08 Uhr
 
Tanz-Sparte tagt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 29. März 2011 um 15:39 Uhr

 

Die Mitglieder der Tanz-Sparte der SG Hoya treffen sich am Mittwoch, 30. März, um 20 Uhr im Hoyaer Lindenhof zu ihrer Jahres-Versammlung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer künftig die Sparte leitet, da Amtsinhaberin Maren Willer aus beruflichen und damit zeitlichen Gründen ihren Ausstieg angekündigt hat. Der Vorstand des Gesamtvereins hofft auf rege Beteiligung an dieser Zusammenkunft und darauf, dass sich jemand bereiterklärt, die Fäden in die Hand zu nehmen.

 
Trainer-Fragen geklärt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 29. März 2011 um 15:34 Uhr

In der Fußball-Abteilung der SG Hoya sind die Trainer-Fragen für die Saison 2011/2012 inzwischen beantwortet: Während Peter Berkenkamp die SG-Reserve von Bernd ("Stolle") Stolzenburg übernimmt, liegt die Verantwortung für die I. Herren auch in der neuen Runde bei Jens ("Piwi") Meyer. Der Vorstand hat nach dem Spiel in Wietzen (1:2) am vergangenen Sonntag die Lage analysiert und ist mit dem Coach übereingekommen, die Zusammenarbeit fortzusetzen - unabhängig davon, ob das Team in der Bezirksliga verbleibt oder in die Kreisliga zurückkehrt.

 

 

 
Hoyas Lämmer viel zu hektisch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 28. März 2011 um 10:29 Uhr

 

Zum Bezirksliga-Spiel der SG Hoya beim TSV Wietzen am Sonntag, 27. März, berichtet "Die Harke" in ihrer Ausgabe vom 28. März unter obiger Überschrift wie folgt:

 

TSV-Keeper Torsten Klein lehnt meterweit neben seinem Tor lässig an der Bande und schnackt mit den Ersatzspielern, der Ball ist seit einer Ewigkeit nicht mehr auch nur in die Nähe seines Strafraums gekommen. Hoyas Coach Jens Meyer brüllt: Du hast Zeit. Spielen!", und sein Libero Timm Hormann drischt den Ball völlig unbedrängt weit in die gegnerische Hälfte - Szenen wie diese gab es gestern beim 2:1 (2:0) im Bezirksliga-Derby zwischen dem TSV Wietzen und der SG Hoya massenhaft zu sehen; nicht spielentscheidend, aber doch spielbezeichnend waren sie.

Der TSV war dem Kellerkind aus dem Nordkreis an diesem Tag läuferisch wie technisch weit überlegen und musste noch nicht einmal an seine Grenzen gehen, um den dritten Dreier in Folge einzufahren.

Das Spiel war noch keine zehn Minuten alt, da tobte Meyer schon Rumpelstilzchen gleich an der Seitenlinie. Ridvan Gören war vorm eigenen Kasten nicht energisch genug zum Ball gegangen, Wietzens Benjamin Bauer lenkte den Ball vorbei, Schlussmann Alexander Jeck kam zu spät - 1:0. Meyer konnte seinem Mittelfeldmann diesen entscheidenden Schnitzer nicht verzeihen und wechselte Gören sofort aus, für ihn kam Lars Mrowczynski, der sein Comeback nach langer Verletzungspause feierte.

Hoya hatte Mühe, überhaupt ein vernünftiges Spiel aufzubauen, die Defensivabteilung verlegte sich meist darauf, den Ball hektisch, hoch und weit aus der Gefahrenzone zu befördern. Auch der Auftritt der Wietzer hatte keinen Schönheitspreis verdient, war aber effektiver. Die Chancen häuften sich: Majid Derwisch hämmerte das Leder aus zehn Metern übers Tor (26.), Maurice Gaede schob aus kurzer Distanz links vorbei (30.) und ein Steilpass auf Bauer wurde in letzter Sekunde von Hoyas Mrowczynski entschärft (34.). Ein Freistoß auf der linken Seite, 25 Meter vor dem Tor, musste her, um das 2:0 zu erzielen: Maurice Gaede zog Jeck einen harten Schuss direkt über den Scheitel in die Maschen (35.).

Die einzige Hoyaer Chance in der ersten Hälfte hatte Lauritz Singelmann, der den Ball im Gewühl allerdings nicht über die Linie bekam.

Nach dem Seitenwechsel brachte Meyer Andreas Hormann für den unauffälligen Mehmet Gönuel, ließ offensiver spielen. Mit Erfolg: Die Wietzer ließen sich nach hinten drängen, bettelten förmlich um den Anschlusstreffer. Den besorgte der eingewechselte Hormann nach Flanke von rechts mit dem Kopf (65.). Fortan verlor Wietzen die Ordnung, ließ sich von der Hektik der Gäste anstecken und hätte einige Male den Ausgleich kassieren können. Doch Hoya fehlte gestern nicht nur das Können, sondern auch das nötige Glück.

Friedhelm Gaede konnte sich nicht erklären, wieso sein Team am Ende so nervös agierte" "Eigentlich muss man ein 2:0 bei solch einer spielerischen Überlegenheit sicher nach Hause schaukeln." Während er das 2:1, das den Abstand zu den Abstiegsrängen auf zehn Punkte vergrößerte, im Stillen genoss, legte sein Hoyaer Kollege nach dem Spiel erst richtig los. Wie "Lämmer auf der Schlachtbank" habe sich seine Elf präsentiert, wetterte Meyer. "Das war der Tabellensituation nicht würdig. Man muss überhaupt erst einmal versuchen, sich zu wehren und das geht schon los, bevor man den Ball hat. Fehlerquote, Ballkontrolle, Präsenz, nichts davon hat gestimmt." Für den Neuling wird die Luft in der Bezirksliga immer dünner: Die Nordkreisler sind jetzt Vorletzter, punktgleich mit Rehden II.

 

 

 
« StartZurück601602603604605606607608609WeiterEnde »

Seite 604 von 609