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Noch ist nichts entschieden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 03. April 2011 um 19:05 Uhr

Trotz der schmerzhaften 1:3-Niederlage gegen Bezirksliga-Schlusslicht SV Lessen am Sonntag, 3. April, ist noch nichts verloren für die Kicker der SG Hoya: Noch sind elf Partien zu bestreiten für die Mannen von Coach Jens ("Piwi") Meyer, die es nach wie vor selbst in der Hand beziehungsweise an den Füßen haben, die Klasse zu halten. So sehr auch das Pech derzeit die Truppe beutelt, so sehr ist aber auch nicht zu übersehen, dass die Angst vor der Pleite manche Akteure förmlich zu lähmen scheint. Das ist einerseits verständlich, andererseits aber auch nicht nötig. Die Mannschaft kann in der Bezirksliga mithalten und bräuchte dringend einmal ein Erfolgserlebnis, um zu erfahren, dass es geht. Dass es das Team kann, wissen die Fans, die jetzt auch nicht ungeduldig und schon gar nicht unsachlich sein sollten. Unterstützung ist notwendig - ganz besonders in der derzeitigen Situation! Das hat die Mannschaft, die in den vergangenen Jahren seinen Fans derart viele Erfolge geliefert und Freude bereitet hatte, allemal verdient! Also: Ab nach Wetschen am Dienstag und nach Bassum am Sonntag! Wäre doch schade, wenn die Spieler dort feststellen müssten, dass die treuesten der Treuen nicht dort sind! Und warum sollte in den beiden Auswärts-Partien nichts Zählbares herauskommen? Wetschen ist nicht übermächtig, Bassum nicht mehr übermächtig. Was Bassum angeht, sollten sich alle an das Hinspiel erinnern, das durchaus auch anders hätte ausgehen können nach einem schnellen und deprimierenden 0:4-Rückstand mit einem 4:6 nach sensationeller Aufholjagd! Dieser Geist ist jetzt erneut gefragt - und auch die Fans sollten mitziehen und die Jungs nach Kräften unterstützen! Kopf hoch alle - es wartet eine weitere Bezirksliga-Saison!

Weiterhin auf gutem Weg befindet sich die II. Herren: Das Stolzenburg-Team bezwang Rodewald II mit 3:1 und hat weiterhin lediglich fünf Punkte Rückstand zur Spitze. Auch da ist noch nichts entschieden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. April 2011 um 19:08 Uhr
 
Tanz-Sparte tagt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 29. März 2011 um 15:39 Uhr

 

Die Mitglieder der Tanz-Sparte der SG Hoya treffen sich am Mittwoch, 30. März, um 20 Uhr im Hoyaer Lindenhof zu ihrer Jahres-Versammlung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer künftig die Sparte leitet, da Amtsinhaberin Maren Willer aus beruflichen und damit zeitlichen Gründen ihren Ausstieg angekündigt hat. Der Vorstand des Gesamtvereins hofft auf rege Beteiligung an dieser Zusammenkunft und darauf, dass sich jemand bereiterklärt, die Fäden in die Hand zu nehmen.

 
Trainer-Fragen geklärt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 29. März 2011 um 15:34 Uhr

In der Fußball-Abteilung der SG Hoya sind die Trainer-Fragen für die Saison 2011/2012 inzwischen beantwortet: Während Peter Berkenkamp die SG-Reserve von Bernd ("Stolle") Stolzenburg übernimmt, liegt die Verantwortung für die I. Herren auch in der neuen Runde bei Jens ("Piwi") Meyer. Der Vorstand hat nach dem Spiel in Wietzen (1:2) am vergangenen Sonntag die Lage analysiert und ist mit dem Coach übereingekommen, die Zusammenarbeit fortzusetzen - unabhängig davon, ob das Team in der Bezirksliga verbleibt oder in die Kreisliga zurückkehrt.

 

 

 
Hoyas Lämmer viel zu hektisch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 28. März 2011 um 10:29 Uhr

 

Zum Bezirksliga-Spiel der SG Hoya beim TSV Wietzen am Sonntag, 27. März, berichtet "Die Harke" in ihrer Ausgabe vom 28. März unter obiger Überschrift wie folgt:

 

TSV-Keeper Torsten Klein lehnt meterweit neben seinem Tor lässig an der Bande und schnackt mit den Ersatzspielern, der Ball ist seit einer Ewigkeit nicht mehr auch nur in die Nähe seines Strafraums gekommen. Hoyas Coach Jens Meyer brüllt: Du hast Zeit. Spielen!", und sein Libero Timm Hormann drischt den Ball völlig unbedrängt weit in die gegnerische Hälfte - Szenen wie diese gab es gestern beim 2:1 (2:0) im Bezirksliga-Derby zwischen dem TSV Wietzen und der SG Hoya massenhaft zu sehen; nicht spielentscheidend, aber doch spielbezeichnend waren sie.

Der TSV war dem Kellerkind aus dem Nordkreis an diesem Tag läuferisch wie technisch weit überlegen und musste noch nicht einmal an seine Grenzen gehen, um den dritten Dreier in Folge einzufahren.

Das Spiel war noch keine zehn Minuten alt, da tobte Meyer schon Rumpelstilzchen gleich an der Seitenlinie. Ridvan Gören war vorm eigenen Kasten nicht energisch genug zum Ball gegangen, Wietzens Benjamin Bauer lenkte den Ball vorbei, Schlussmann Alexander Jeck kam zu spät - 1:0. Meyer konnte seinem Mittelfeldmann diesen entscheidenden Schnitzer nicht verzeihen und wechselte Gören sofort aus, für ihn kam Lars Mrowczynski, der sein Comeback nach langer Verletzungspause feierte.

Hoya hatte Mühe, überhaupt ein vernünftiges Spiel aufzubauen, die Defensivabteilung verlegte sich meist darauf, den Ball hektisch, hoch und weit aus der Gefahrenzone zu befördern. Auch der Auftritt der Wietzer hatte keinen Schönheitspreis verdient, war aber effektiver. Die Chancen häuften sich: Majid Derwisch hämmerte das Leder aus zehn Metern übers Tor (26.), Maurice Gaede schob aus kurzer Distanz links vorbei (30.) und ein Steilpass auf Bauer wurde in letzter Sekunde von Hoyas Mrowczynski entschärft (34.). Ein Freistoß auf der linken Seite, 25 Meter vor dem Tor, musste her, um das 2:0 zu erzielen: Maurice Gaede zog Jeck einen harten Schuss direkt über den Scheitel in die Maschen (35.).

Die einzige Hoyaer Chance in der ersten Hälfte hatte Lauritz Singelmann, der den Ball im Gewühl allerdings nicht über die Linie bekam.

Nach dem Seitenwechsel brachte Meyer Andreas Hormann für den unauffälligen Mehmet Gönuel, ließ offensiver spielen. Mit Erfolg: Die Wietzer ließen sich nach hinten drängen, bettelten förmlich um den Anschlusstreffer. Den besorgte der eingewechselte Hormann nach Flanke von rechts mit dem Kopf (65.). Fortan verlor Wietzen die Ordnung, ließ sich von der Hektik der Gäste anstecken und hätte einige Male den Ausgleich kassieren können. Doch Hoya fehlte gestern nicht nur das Können, sondern auch das nötige Glück.

Friedhelm Gaede konnte sich nicht erklären, wieso sein Team am Ende so nervös agierte" "Eigentlich muss man ein 2:0 bei solch einer spielerischen Überlegenheit sicher nach Hause schaukeln." Während er das 2:1, das den Abstand zu den Abstiegsrängen auf zehn Punkte vergrößerte, im Stillen genoss, legte sein Hoyaer Kollege nach dem Spiel erst richtig los. Wie "Lämmer auf der Schlachtbank" habe sich seine Elf präsentiert, wetterte Meyer. "Das war der Tabellensituation nicht würdig. Man muss überhaupt erst einmal versuchen, sich zu wehren und das geht schon los, bevor man den Ball hat. Fehlerquote, Ballkontrolle, Präsenz, nichts davon hat gestimmt." Für den Neuling wird die Luft in der Bezirksliga immer dünner: Die Nordkreisler sind jetzt Vorletzter, punktgleich mit Rehden II.

 

 

 
"Das war Kreisliga-Naivität" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 28. März 2011 um 09:58 Uhr

 

Zum Bezirksliga-Spiel der SG-Fußballer am Sonntag, 27. März in Wietzen berichtet die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 28. März unter obiger Überschrift wie folgt:

 

Jens Meyer musste sich gestern zunächst etwas sammeln, nachdem seine SG Hoya das fast schon überlebenswichtige Spiel beim TSV Wietzen mit 1:2 (0:2) hergeschenkt hatte. Die Worte, die der Trainer des Fußball-Bezirksligisten dann fand, waren drastisch und eindeutig: „In der ersten Halbzeit haben wir uns massakrieren lassen. Das war Kreisliga-Naivität.“ Der Weg zurück in die untere Spielklasse ist vorgezeichnet.
„Wir haben es nicht geschafft, den Ball über zwei oder drei Stationen laufen zu lassen“, sagte Meyer. Personell hatte der Coach alles versucht, wenn auch höchst unkonventionell. Einen Spieler für einen kapitalen Bock abzustrafen und auszuwechseln, ist eine Sache. Dies schon nach acht (!) Minuten zu tun, eine andere. Ridvan Gören, dessen Riesen-Schnitzer zum 1:0 durch Benjamin Bauer (4.) geführt hatte, musste zweimal an die Seitenlinie gucken, um zu verstehen, dass Meyer ihn tatsächlich unter die Dusche schicken wollte. „Das habe ich noch nicht erlebt. Sowas bringt doch nur Unruhe in die Mannschaft“, musste sich der Kurzarbeiter später sichtlich bremsen, um sich nicht im Ton zu vergreifen. „Ich habe dort eine Schwachstelle gesehen. Und die habe ich sofort ausgemerzt. Warum soll ich Zeit verschwenden?“, fand Meyer hingegen nichts dabei.
Kapitän Alexander Jeck hatte diese Entscheidung von Meyer nicht verwundert: „Ich kenne ‚Piwi‘. Er entscheidet aus dem Bauch heraus. Das nehme ich ihm nicht übel.“ Viele Gründe, große Töne zu spucken, hatte der Schlussmann ohnehin nicht. Schließlich hatte er maßgeblichen Anteil am 2:0 für Wietzen. Maurice Gaedes 25-Meter-Freistoß (35.) war direkt auf Jeck zugesegelt und schlug in der Mitte des Hoyaer Tores ein. „Das war ein Stellungsfehler. Ich habe den Ball zu spät gesehen“, entschuldigte sich Jeck.
Zwei frühe Auswechslungen und eine lautstarke Kabinenpredigt später wirkten die Gäste etwas wacher, mehr als der 1:2-Anschluss durch Andreas Hormanns Kopfballtreffer (65.) war jedoch nicht drin – auch weil es Mario Hollunder nur 38 Minuten auf dem Platz hielt. In der 82. Minute hatte der Eingewechselte Gelb-Rot gesehen. „Jetzt geht es nur noch um den Relegationsplatz 13“, sagte Jens Meyer zerknirscht.
Für den TSV Wietzen, der das Spiel nach Daniel Müllers Ampelkarte (87.) ebenfalls mit nur zehn Mann beendete, dürfte die Restsaison jetzt in ruhigeren Bahnen verlaufen. Drei Siege in Serie führten den TSV auf Platz acht und hinterließen einen strahlenden Benjamin Bauer. Der Torschütze war bis zur A-Jugend für die SG Hoya aufgelaufen und wohnt noch immer in der Grafenstadt. „Ich war schon nervöser als sonst“ gab der 23-Jährige zu. Er durfte sich bei Ridvan Gören bedanken, dass die Aufregung schon nach vier Minuten verflogen war.

Stenogramm:

Wietzen: Klein - Hilker, Grundmann, Derwisch, Roman Fiterer, Müller, Cobzas (89. Zimmermann), Richard Fiterer, Gaede, Alpert, Bauer.

Hoya: Jeck - Pilarski, T. Hormann, Nadolski, Schlichting (30. Hollunder), M. Hormann, Meyer, Singelmann, Böschen, Gönuel (46. A. Hormann), Gören (8. Mrowczynski).

 Tore: 1:0 (4.) Bauer, 2:0 (35.) Gaede, 2:1 (65.) A. Hormann.

 Bes. Vork.: Gelb-Rote Karten für Hoyas Hollunder (82./wiederholtes Foulspiel) und Wietzens Müller (87./Spielverzögerung).

Schiedsrichter: Benjamin Schneider (TSV Wietze).

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. März 2011 um 10:01 Uhr
 
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