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War`s das nun? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 22. Mai 2011 um 18:20 Uhr

War's das nun für die SG Hoya? Ist der Kampf gegen den Bezirksliga-Abstieg zwei Spieltage vor Ende der Saison endgültig verloren? Die Zeichen stehen schlecht nach dem 3:6 gegen den RSV Rehburg, der - unglaublich, aber wahr - zur Pause noch mit 0:3 im Rückstand gelegen hatte!

Wie die Feuerwehr legte Hoya los und kam bereits in der 3. Minute durch Abdulrahman Omar zur Führung. Er musste nach toller Hereingabe von Andreas Meyer aus kurzer Distanz die Pille nur noch über die Linie des RSV-Gehäuses schieben. Nur eine Minute darauf geht Andreas Meyer auf rechts durch und zieht trocken und knallhart aus knapp 20 Metern ab. Das Leder zappelt im kurzen Eck - 2:0. Keine 20 Minuten waren vorüber, als Andreas Meyer erneut auf Abdulrahman Omar ablegte, der im zweiten Anlauf das 3:0 markierte. Die SG-Fans atmeten durch und glaubten daran, endlich einmal nicht zittern zu müssen.

Doch es kam anders, ganz anders. Obwohl Trainer Jens ("Piwi") Meyer in seiner Halbzeit-Anspache gemahnt hatte, nicht nachzulassen, sich nicht auf dem Vorsprung auszuruhen und so den Gegner, der alles auf eine Karte setzen würde, nicht stark zu machen, geschah genau das alles nicht: RSV-Torjäger Martin Bauerschäfer schaffte per Doppelschlag (49., 65.) den 2:3-Anschluss für die Gäste, denen nach einem Platzverweis (Tätlichkeit) gegen Hoyas Mario Hollunder der 3:3-Ausgleich (76.) durch Harun Yildiz gelang. Hoya setzte noch einmal alles auf eine Karte, wechselte den wegen Leistenproblemen zunächst nicht eingesetzten Top-Torjäger Andreas Hormann (80.) ein, geriet aber nur zwei Minuten später mit 3:4 in Rückstand. Aris-Mario Georgalis hatte für Rehburg getroffen. Das verzweifelte Anrennen der Hoyaer führte zu dem, was in solchen Situationen nicht selten passiert: Rehburg kam mit zwei Kontern noch zu den Treffern fünf (Ayhan Aydin, 88.) und sechs (Emre Aydin, 90.).

Hoya rangiert zwei Spieltage vor Ende der Saison vier Punkte hinter Rehden II und damit genau diese Distanz vom Relegationsplatz entfernt. Und am kommenden Sonntag geht es nach Rehden, wo Hoya bestenfalls auf einen Zähler Rückstand verringern kann. Und dann gibt es am 5. Juni den Saison-Kehraus in Hoya gegen Steimbke. Das Team braucht also noch zwei Spiele mit maximalem Ertrag, um das aktuell Unmögliche vielleicht doch noch möglich machen zu können. Und es braucht seine Fans, die auch in Rehden zu ihrem Team stehen und es unterstützen sollten. Unbedingt!

SG Hoya: Alexander Jeck - Timm Hormann - Dennis Böschen, Janes Mansholt (60. Alexander von Behr), Dietrich von Behr, Lars Mrowczynski, Wojtek Pilarski, Andreas Meyer, Mario Hollunder, Daniel Nadolski (80. Andreas Hormann), Abdulrahman Omar (55. Ridvan Gören).

Tore: 1:0 (3.) Omar; 2:0 (4.) Meyer; 3:0 (19.) Omar; 3:1, 3:2 (49., 65.) M.  Bauerschäfer, 3:3 (76.) Yildiz; 3:4 (82.) Georgalis; 3:5 (88.) E, Aydin; 3:6 (90.) A. Aydin.

Zuschauer: 80

Bes. Vorkommnisse: Rot für Hoyas Mario Hollunder (75., Tätlichkeit).

Schiedsrichter: Nijam Hesso (Hannover).

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. Mai 2011 um 19:06 Uhr
 
"Zweite" souverän PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 22. Mai 2011 um 17:53 Uhr

Die "Zweite" der SG Hoya bleibt nach einem souveränen 5:0-Erfolg gegen das viel stärker eingeschätzte Team des Sportvereins Hämelhausen weiter im Aufstiegsrennen. Obwohl zwischenzeitlich das Gerücht aufgekommen war, Erichshagen habe verloren und Hoya liege damit jetzt auf Platz zwei, bewahrheitete sich dieser "Verdacht" nicht. Hoya rangiert also weiterhin auf Platz drei - zwei Zähler hinter Erichshagen, gegen das die Mannschaft von Trainer Bernd ("Stolle") Stolzenburg noch den direkten Vergleich vor sich hat. Es ist also weiterhin alles möglich für die "Stolle"-Truppe, die ihrem Trainer einen schönen Sieg gegen seinen Ex-Verein beschert hat. Die Tore erzielten Aydin Celik (2), Hakan, Gören, Kai Bühler-Arend und Erkan Celik. Was der unterlegene Gast zu dieser Partie schreibt, ist (vielleicht bald) unter www.svhaemelhausen.de nachzulesen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. Mai 2011 um 19:55 Uhr
 
Zwei ganz wichtige Spiele PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 22. Mai 2011 um 09:20 Uhr

Heute, Sonntag, 22. Mai, kommt es im Hoyaer Fußball-Stadion zu zwei ganz wichtigen Spielen: Zunächst trifft ab 13.15 Uhr die SG-"Zweite" auf die "Erste" des SV Hämelhausen. Gegen den Ex-Verein von Hoyas Trainer Bernd ("Stolle") Stolzenburg gilt es, die Aufstiegs-Ambitionen zu unterstreichen bzw. die Möglichkeit, in die 1. Kreisklasse marschieren zu können, zu erhalten. Im Anschluss (Anpfiff: 15 Uhr) spielen die Mannen von Jens ("Piwi") Meyer gegen den RSV Rehburg und wollen an die zuletzt glänzenden Leistungen anknüpfen - allerdings dieses Mal mit zählbarem Erfolg. Der war den SG-Bezirksliga-Kickern zuletzt - fast schon tragischerweise - nicht vergönnt gewesen. Zusätzliche Motivation im Bemühen, den Klassenerhalt zu schaffen, könnte dem SG-Team der gestrige 6:3-Erfolg des Landesberger SV beim FC Sulingen verschaffen, denn der war so ja auch nicht unbedingt zu erwarten gewesen...

 
"Zweite" bleibt dran! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 15. Mai 2011 um 19:04 Uhr

 

Die "Zweite" der SG Hoya bleibt dran an der Tabellenspitze: Nach dem 4:1-Erfolg in Linsburg rangiert das Stolzenburg-Team weiterhin auf Rang drei und zwei Zähler hinter Erichshagen auf Platz zwei. Und dieser müsste es sein, um den Aufstieg in die 1. Kreisklasse Nienburg-Nord feiern zu können. Daumendrücken also weiterhin! Auf alle Fälle schon jetzt ein "fettes" Kompliment an die Truppe: 50 Punkte auf der Haben-Seite hat es bisher noch nicht gegeben.

 
Hoya fehlen Zentimeter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 15. Mai 2011 um 14:09 Uhr

 

 

Über die Bezirksliga-Partie der SG Hoya beim SC Uchte (1:2) vom 14. Mai berichtet die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 16. Mai unter obiger Überschrift wie folgt:

 

Nach der 1:2 (1:1)-Niederlage in Uchte ist die SG Hoya wieder in die Abstiegszone geplumpst. Da am Samstag laut SG-Coach Jens Meyer aber „die klar bessere Mannschaft“ verloren hat und es sogar „ein Traum“ gewesen wäre, wie seine Mannschaft auftrat, wirken die Hoyaer im Kampf um den Klassenerhalt überhaupt nicht hoffnungslos.
Mit einigen Ersatzkräften waren die Gäste zum Aufstiegskandidaten gereist, die Vorzeichen waren eindeutig. Und tatsächlich hätte diese Partie einen klaren Sieger verdient gehabt – nämlich Hoya. Doch dazu hätte das Uchter Tor ein paar Zentimeter größer sein müssen, und das SC-Gehäuse hätte jemand anderes als Nils Eschenberg hüten müssen. „Der war mindestens fünfmal Weltklasse“, zückte Jens Meyer den imaginären Hut. Die Fünf schwirrte jedoch nicht nur aufgrund von Eschenbergs Paraden durch den Kopf des Hoyaer Trainers. Weniger gut verkraften konnte Meyer die fünf Pfosten- und Lattentreffer seines Teams. Unter anderm klatschte das Leder nach Versuchen von Abdulrahman Omar (38.), Wojtek Pilarski (43.) und Daniel Nadolski (60.) an die weiße Umrandung.
Nach Benjamin Friederichs 1:0 für Uchte (19.) und dem 1:1 durch einen Strafstoß von Omar (25.), rissen die Gäste die Partie an sich und spielten voll auf Sieg. Der Favorit musste sich in die eigene Hälfte einigeln und tat dies bis in die Nachspielzeit hinein. Dann landete plötzlich ein langer Ball bei Marvin Gräper, der im Nachschuss das 2:1 erzielte und Hoya den Tag endgültig vermieste.

 
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