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Die Hoffnung kehrt zurück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 26. April 2011 um 10:32 Uhr

 

Zum Bezirksliga-Spiel der SG Hoya gegen Seckenhausen-Fahrenhorst berichtet die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 26. April unter obiger Überschrift:

 

Es ist keine vier Wochen her, da glimmten die Bezirksliga-Lichter in Hoya nur noch an einem ganz kurzen Docht. Selbst an die Relegation mochte man beim damaligen Schlusslicht nicht mehr denken. Vier Fußballspiele später hat sich alles verändert. Beim 3:0 (2:0) ließ der Aufsteiger der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst gestern zu Hause keine Chance und entfachte neues Feuer.

Mit neun von zwölf möglichen Punkten ist die SG plötzlich nur noch einen Punkt von Relegationsplatz 13 entfernt. Und dabei spielten die Ergebnisse der Konkurrenz den Hoyaern gar nicht mal in die Karten. Sowohl Landesbergen als auch Steimbke und Wietzen punkteten dreifach. SG-Trainer Jens Meyer war‘s egal: „Wir haben ein Ausrufezeichen gesetzt.“ Zusammen mit dem 2:1-Sieg in Sudweyhe am Ostersamstag sei das Wochenende „göttlich gelaufen. Das ist ein Traum. Und endlich haben wir auch mal Fußball gespielt.“
Die Betonung lag auf „gespielt“, denn nach einer Menge Kampf und Krampf in der jüngeren Vergangenheit zeigten die Gastgeber gestern ein anderes Gesicht. Selbst wenn Seckenhausens Abwehrkette mit Hussein Hussein, Dennis Hübner, Nikolas Lübben und Malte Brenger aus der Not heraus geboren war – die Hoyaer Offensive um die Spitzen Abdulrahman Omar und Mario Hollunder überzeugte auch einfach und steckte den Kopf nie in den Sand. Das beste Beispiel: Dennis Hübner hatte für Seckenhausen gerade die Führung vergeben, doch Hoyas Lars Mrowczynski (14.) tankte sich auf der linken Seite gegen Christian Schult durch, als wäre nichts gewesen. Es war die Vorbereitung zum 1:0. Mrowczynski schoss ins lange Eck, und TSG-Keeper Jens Klusmeyer klatschte zur Seite ab – eigentlich alles richtig gemacht vom Schlussmann, doch Hoyas Andreas Meyer hatte auf genau diesen Ball spekuliert. Den Querpass des Mittelfeldturbos musste Omar nur noch aus vier Metern in die Maschen jagen.
Das 2:0 fiel Mrowczynski (45.) fast noch leichter. Er durfte sich bei Vorlagengeber Omar bedanken, der gleich drei Seckenhauser vernaschte und kurz vor der Grundlinie den entscheidenden Pass spielte.
TSG-Coach Wilco Freund schüttelte nur noch mit dem Kopf: „Wir lassen uns überlaufen, stehen schlecht und Pässe habe ich gar nicht gesehen. Manche Spieler wollten wohl lieber am See liegen.“ Nach der ebenso eindeutigen zweiten Halbzeit und Andreas Hormanns 3:0 (83.) war Gegenüber Jens Meyer fröhlicher gestimmt: „Das war geil.“

Spieler des Spiels: Abdulrahman Omar - Abdulrahman Omar
Trainer Jens Meyer hatte den Mittelfeldspieler in die Spitze beordert und wurde belohnt. Omar erzielte ein Tor und war an fast allen Aktionen beteiligt.

Stenogramm:

SG Hoya - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 3:0 (2:0) - Hoya: Jeck - D. von Behr, T. Hormann, Omar, Hollunder, S. Steinbach (46. A. von Behr), F. Steinbach (50. M. Hormann), Mrowczynski, Meyer, Singelmann (30. A. Hormann), Böschen. Seckenhausen-Fahrenhorst: Klusmeyer - Hussein, Schädler, Lübben, Schult, Otten, Timmermann, Zaccaria, Maas, Hübner, Brenger (66. Hoffmann). Tore: 1:0 (14.) Omar, 2:0 (45.) Mrowczynski, 3:0 (83.) A. Hormann. Schiedsrichter: Uwe Herrmann (RSV 26 Hannover).

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. April 2011 um 10:34 Uhr
 
Optimale Oster-Ausbeute PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 25. April 2011 um 18:53 Uhr

Besser hätte das Oster-Wochenende für die Bezirksliga-Fußballer der SG Hoya (abgesehen vom 2:0-Erfolg des Landesberger SV in Bassum) nicht verlaufen können: Nach dem 2:1-Erfolg beim TuS Sudweyhe am Ostersonnabend gelang am Ostermontag ein mehr als verdienter 3:0-Sieg gegen Seckenhausen-Fahrenhorst! Sechs Punkte, also zwei mehr als Trainer Jens ("Piwi") Meyer vor diesen beiden Partien erhofft hatte, fuhr die lauffreudige und leidenschaftlich kämpfende Mannschaft um Kapitän und Keeper Alexander Jeck ein und hat es nun selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen. Bereits in der 14. Spielminute zog Dauerrenner Lars Mrowczynski, der "SG-Pfeil", auf links auf und davon, strebte Richtung Gäste-Tor und sah, wie der gute Keeper den Ball gerade noch zur Seite abwehren konnte. Die Kugel war aber noch "heiß" für den heranstürmenden Andreas ("Lumpi") Meyer, der aus spitzem Winkel hätte abziehen können, stattdessen aber klug nach innen ablegte, wo Abdulrahman ("Abuddi") Omar stand und das Leder in die Maschen drosch. Nach weiteren Hochkarätern auf Hoyaer Seite war es in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wiederum Abdulrahman Omar, der von links vors Tor der Gäste ablegte und Lars Mrowczynski keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz das 2:0 zu markieren.

Im zweiten Abschnitt legte sich der Gast noch einmal besonders ins Zeug, kam aber am alles überragenden SG-Libero Timm Hormann nicht vorbei. Selbst Jonny-Otten-Sohn Sascha, der die Libero-Position aufgegeben hatte und im Sturm für Wirbel  sorgen wollte, blieb dank der Bewachung des in der Pause eingewechselten Alexander von Behr wirkungslos und resignierte früh. Den endgültigen Knockout für die Gäste besorgte in der 82. Minute SG-Torjäger Andreas Hormann, der nach einer halben Stunde für den verletzten Lauritz Singelmann eingewechselt worden war, mit einem intelligenten Lupfer über den Gäste-Keeper, der trotz starker Leistung den zweiten Oster-Dreier der SG nicht verhindern konnte.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. April 2011 um 20:03 Uhr
 
Celik-Festival PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 25. April 2011 um 18:38 Uhr

Die II. Herren der SG Hoya hat mit einem 5:3-Erfolg gegen den SV Holtorf ihre gute Tabellen-Position untermauert und die Chance gewahrt, noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Die Zuschauer erlebten in dieser Partie ein Celik-Festival, denn Erkan Celik erzielte drei Treffer, sein Bruder Aydin war einmal erfolgreich. Den fünften Treffer steuerte Dogan Can bei in einer Partie, die die Gastgeber dominant gestalteten, wenngleich wiederum (wie schon gegen Spitzenreiter ASC Nienburg II) unnötige Gegentreffer zu schlucken waren.

 
Böschens guter Riecher PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 24. April 2011 um 09:31 Uhr

 

Zum Bezirksliga-Spiel der SG Hoya beim TuS Sudweyhe schreibt die Kreiszeitung im "Sonntagstipp" (der erscheint in Hoya nicht; außerdem gibt es keinen Bericht von diesem Spiel in der Dienstag-Ausgabe der Kreiszeitung, weil dort dann die Spiele vom Ostermontag aus Gründen der Aktualität Vorrang haben!) unter obiger Überschrift:

 

Im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga darf sich der Tabellenletzte SG Hoya wieder Chancen ausrechnen. Im gestrigen Nachholspiel beim TuS Sudweyhe setzte sich der Aufsteiger mit 2:1 (0:1) durch und erzielte den Siegtreffer dabei sogar in Unterzahl. "Die Moral der Truppe stimmt", jubilierte SG-Coach Jens Meyer, während Kollege Jürgen Maltzahn "die felende Laufbereitschaft" seiner Mannschaft kritisierte.

Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich ein eben solches Spiel. Dass Sudweyhe in der 36. Minute in Führung ging, war eher dem Zufall geschuldet, denn Hoyas Lauritz Singelmann wollte klären, köpfte das Leder jedoch vor die Füße von Hanjo Harries, der beim 1:0 dann leichtes Spiel hatte. Zwei Minuten vor der Pause hätte Wojciech Pilarski ausgleichen können, doch nach feinem Solo förderte er nur ein Schüsschen zu Tage, welches Sudweyhes Keeper Kevin Rajes vor keinerlei Probleme stellte.

Apropos Rajes: Der sonstige Zweitherren-Torwart ist bis zum Saisonende die Nummer eins, weil sich die von Stammkeeper Mirko Meyer vor drei Wochen in Münchehagen erlittene Verletzung als Kreusbandriss herausstellte.

Nach dem Wechsel gab sich Hoya aber keineswegs auf. "Die haben gekämpft wie die Löwen", meinte Maltzahn. Und das sollte sich auszahlen, denn in der 55. Minute verwandelte der kurz zuvor eingewechselte SG-Torjäger Andreas Hormann einen an ihm selbst verwirkten Elfer zum 1:1.

Sudweyhe hätte jedoch erneut in Führung gehen können, doch Nico Riekers schoss einen von Pilarski verursachten Handelfmeter über den Kasten (75.). Der Hoyaer regte sich danach derart auf, dass er wegen Beleidigung Rot sah.

In Überzahl dominierte Sudweyhe aber keineswegs die Partie. Im Gegenteil: Thorsten Weger musste in der 81. Minute noch auf der Linie klären. Alle Rettungsversuche halfen dann aber auch nichts mehr, als Dennis Böschen in der 90.Minute nach Rajes-Patzer zum Hoyaer 2:1 abstaubte.

 
Oster-(Dr)eier! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Samstag, den 23. April 2011 um 19:00 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer der SG Hoya haben mit glänzender Moral in Unterzahl beim TuS Sudweyhe einen Oster-(Dr)eier eingefahren! In einer spielerisch nicht unbedingt hübsch anzusehenden Partie, während der Trainer Jens ("Piwi") Meyer mindestens eine schwere Stimmband-Zerrung davongetragen haben dürfte, lag die SG - wieder einmal - durch ein "ganz dummes Tor" hinten, schaffte aber im zweiten Spielabschnitt durch den eingewechselten Andreas Hormann den verdienten Ausgleich. Der Top-Torjäger war im Strafraum umgerissen worden und die nicht souveräne Schiedsrichterin Liane Lindenberg aus Nienburg pfiff auf Strafstoß. Der Gefoulte selbst nahm sich das Leder, das aber minutenlang nicht richtig auf dem Punkt gelegen haben soll, und schlenzte die Kugel trotz dieser "nervenden Pingeligkeit" von ihm aus gesehen cool und souverän in den linken Torwinkel. Dann ein Schock für Hoya: Ein Handspiel von Wojtek Pilarski soll es gegeben haben, wobei nicht klar zu erkennen gewesen war, ob  er denn wirklich Verwerfliches angestellt  hatte. Fakt: Frau Schiedsrichterin zeigte erneut auf den Punkt. Plötzlich lief sie zu ihrem an der Torauslinie stehenden Assistenten, kehrte dann aufs Feld zurück und nestelte an ihrer Gesäßtasche - was würde denn nun passieren? Die Antwort: Rot für Wojtek Pilarski! Er soll ein Negativ-Lob an die Schiedsrichterin ausgesprochen haben... Den Elfer jagte anschließend TuS-Torjäger Nico Riekers über das Jeck-Gehäuse. Nun gut (oder auch nicht, denn ein übles Foul eines TuS-Akteurs in der ersten Halbzeit gegen Timm Hormann ahndete sie nur mit Gelb...) - Hoya zeigte eine Jetzt-erst-recht-Trotzreaktion und fightete. Als es bereits nach einem Remis aussah, schickte Timm Hormann einen Freistoß in den TuS-Strafraum. Der Ball rutschte an Freund und Feind vorbei, der Keeper der Gastgeber war wohl überrascht und klatschte den Ball Dennis Böschen vor die Füße, der keine Mühe hatte, das Leder in die Maschen zu bugsieren, damit den Geburtstag der Steinbach-Twins und die abendliche Party zu retten. Und nun wartet Seckenhausen-Fahrenhorst am Ostermontag (15 Uhr) - mehr als zu wünschen wäre dem Team ein zweiter Oster-(Dr)eier!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. April 2011 um 09:15 Uhr
 
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