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Eilvese darf nicht aufsteigen! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Freitag, den 06. Mai 2011 um 11:36 Uhr

 

Die Nienburger Zeitung "Die Harke" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe darüber, dass Bezirksliga-Meister STK Eilvese nicht aufsteigen darf! Der Vorstand des Fußball-Bezirks Hannover habe sich am Dienstagabend in Barsinghausen so entschieden, da Eilvese die Voraussetzungen nicht erfülle. Harke-Sportredakteur Matthias Brosch berichtet von einem "Meldefehler", der Eilvese jetzt wohl den Landesliga-Aufstieg kostet. Der Verein hatte nicht alle seine Teams korrekt unter seinem Namen gemeldet. Für Eilvese besteht noch die Möglichkeit der Klage. Unabhängig davon sind nun plötzlich der SC Uchte (möchte aufsteigen) und der VfL Münchehagen (zögert noch) als Rangzweiter bzw. -dritter wieder im Aufstiegsrennen und vermutlich neu motiviert. Für die SG Hoya erhöht sich damit die Schwere der Aufgabe für die Begegnung am Sonnabend, 14. Mai (Anpfiff: 16 Uhr), in Uchte!

 
Ist-Zustand des Teams gefällt Meyer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Donnerstag, den 05. Mai 2011 um 18:48 Uhr

 

In der Vorschau auf das Bezirksliga-Spiel der Fußballer der SG Hoya gegen die des TuS Drakenburg am Sonnabend, 7. Mai (Anpfiff: 18 Uhr), schreibt die Kreiszeitung in ihrer Vorschau in der Ausgabe von Freitag, 6. Mai:

 

Sieben Punkte in Folge haben die SG Hoya Blut lecken lassen. Nur noch ein Pünktchen beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz, so dass die Grafenstädter im Abstiegskampf wieder Morgenluft wittern. Auch der vorher so skeptische SG-Trainer Jens Meyer rechnet sich mittlerweile ernsthafte Chancen auf den Klassenerhalt aus: „Die jüngsten Leistungen machen Mut. Jetzt sind wir wieder dick im Geschäft.“
Stellvertretend für den Rest des Teams pickt sich Meyer zwei seiner derzeit größten Aktivposten heraus: „Dietrich von Behr und Lars Mrowczynski machen im Augenblick einen ganz tollen Job und geben unserer Defensive Halt.“ Doch nicht nur mit seinen beiden Mittelfeld-Abräumern ist „Piwi“ außerordentlich zufrieden – der gesamte Ist-Zustand des Teams gefällt Meyer momentan: „Wir sind viel griffiger und zeigen endlich die nötige gesunde Bezirksliga-Härte. In dieser Form ist mir vor Drakenburg nicht bange.“ Braucht ihm auch nicht zu sein. Schließlich rangiert der TuS nur drei Plätze und vier Punkte vor den Grafenstädtern, so dass Hoya mit einem Sieg Drakenburg dicht auf die Pelle rücken könnte.
Es fehlen: Lauritz Singelmann (Bänderdehnung), David Schlichting (privat verhindert).

 
Erste spielt Sonnabend! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 03. Mai 2011 um 17:11 Uhr

 

Sicherheitshalber sei hier allen Fußball-Fans der SG Hoya zugerufen, dass die Erste ihr nächstes Punktspiel bereits am Sonnabend, 7. Mai, auszutragen hat: Um 18 Uhr erfolgt der Anpfiff in Hoya gegen den TuS Drakenburg.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. Mai 2011 um 17:13 Uhr
 
Saisonabschluss PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 03. Mai 2011 um 10:39 Uhr

 

Liebe Aktiven und Fans der SG-Fußballer!

 

Der Vorstand hat beschlossen, dass es am Sonntag, 5. Juni, nach den Spielen der Zweiten und der Ersten eine Saison-Abschlussfeier auf dem Sportgelände geben soll. Dazu bittet der Vorstand die I. Herren, die vor ihnen spielende II. Herren ebenso zu unterstützen wie anschließend die II. Herren die I. Herren. Da es in beiden Partien vielleicht um Aufstieg (bei der Zweiten) oder um Klassenerhalt (bei der Ersten) geht, hofft der Vorstand darauf, dass auch die Fußball-Fans zahlreich bei beiden Partien vertreten sind und die jeweiligen Teams euphorisch, aber diszipliniert anfeuern! Die Party soll um 17 Uhr beginnen – das bedeutet, dass sich die II. Herren ein wenig in Geduld übt und auf das Ende der Partie der I. Herren gegen Steimbke wartet – quasi bis zur endgültigen Entscheidung darüber, ob der Bezirksliga-Klassenerhalt geschafft ist. Auch für den Fall, dass das nicht gelingt, sollen Spieler und Fans noch einmal beisammensein können, um Rückschau zu halten beziehungsweise sich auf bevorstehende Aufgaben einzustimmen.

Auch für den Fall, dass nach dem 5. Juni noch Relegationsspiele ausstehen, soll die Party am 5. Juni ab 17 Uhr steigen!

 
Spielen mit "gelbem Schein" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 02. Mai 2011 um 15:52 Uhr

 

Für alle, die einen sehr interessanten Bericht in der Kreiszeitung von Sonnabend, 30. April, nicht beachtet haben, nachfolgend noch einmal an dieser Stelle der Wortlaut. Es geht in dem Bericht mit der Überschrift "Der Gelbe Schein wird zum Schuldschein" um diejenigen, die trotz Krankschreibung sportlich aktiv sind und bei Verletzungen Job und Geld riskieren.

Hier der Bericht, recherchiert und geschrieben von Arne Helms, Mitglied der Sportredaktion der Kreiszeitung in Syke:

Die gute Nachricht zuerst: Ein Amateursportler, der von montags bis freitags krankgeschrieben ist, darf sich am darauffolgenden Wochenende wieder austoben, ohne vom Arbeitgeber Konsequenzen erwarten zu müssen. Aber wehe dem, der sich noch während seiner Krankschreibung in Zweikämpfe stürzt und eine Verletzung davonträgt: Neben der Kündigung vom Chef drohen mehrere Tausend Euro hohe Rückforderungen der Krankenkasse.

Wer sich mit einem Gelben Schein in der Tasche das Trikot überstreift, weil er das Wehklagen des Trainers über Lücken in der Aufstellung nicht mehr hören oder das heimische Sofa einfach nicht mehr sehen kann, wandelt auf einem extrem schmalen Grat. „Wenn nichts passiert, kräht kein Hahn danach“, sagt Constantin von Kuczkowski, Syker Geschäftsstellenleiter der IHK Hannover, stellvertretend für die Arbeitgeberseite. Doch das Risiko des Sportlers hat Gänsehautpotenzial.
„Wenn uns Sportunfälle gemeldet werden, recherchieren wir natürlich“, sagt Andre Kerber, Regionaldirektor der AOK Mittelweser. Und jetzt wird‘s brisant. „Kommt heraus, dass der Sportler grob fahrlässig gehandelt hat, behalten wir uns das Recht vor, uns die Kosten zurückzuholen.“ Kerbers Worte sind verklausuliert. Lüftet sich der Schleier, sollte der krankgeschriebene Hobbysportler die Bettdecke lieber noch ein Stück höher ziehen anstatt die Sporttasche zu packen.
Wer gegen den Rat des Arztes einer Sportart nachgeht und ein Verletzungsrisiko in Kauf nimmt, sollte sich entweder in Watte packen oder die großen Scheine in der Hinterhand haben. Bis zu 500 Euro kostet eine Fahrt im Krankenwagen. Bei einem längeren stationären Aufenthalt ist man laut Kerber schnell „im fünfstelligen Bereich“. 10 000 Euro für einen Beinbruch sind keine Seltenheit.
Frank Fischer, Trainer beim Kreisligisten SV Heiligenfelde, geht dieses Risiko nicht ein („zu gefährlich“), weiß aber: „Das kommt vor.“ Obwohl seine Kollegen ja eigentlich wüssten, dass Fußball auf diesem Niveau „ein extremes Hobby“ sei. Wer in Heiligenfelde krankgeschrieben ist, bleibt Zuschauer. „Als Trainer bin ich doch verantwortlich für die Spieler“, zieht Fischer eine klare Grenze und schaut über den Tellerrand seiner Hobbykicker hinaus: „Das ist sicher ein Grund zur Kündigung, wenn man nicht am Arbeitsplatz ist und sich dann beim Sport verletzt.“
Laut Arbeitsrecht hat ein Beschäftigter im Krankheitsfall alles dafür zu tun, so schnell wie möglich wieder arbeitsfähig zu sein. IHK-Mann von Kuczkowski hätte daher „als Arbeitgeber ein komisches Gefühl“, wenn sich der krankgemeldete Mitarbeiter auf dem Sportplatz oder in der Sporthalle rumtreibt und verletzt noch länger ausfällt als ohnehin schon. Dass nicht nur die Gefühlslage ins Wanken gerät und ein bitterer Nachgeschmack bleibt, deutet von Kuczkowski vage an. Er spricht von möglichen „arbeitsrechtlichen Konsequenzen“. Tatsächlich ist von der Abmahnung bis zur Kündigung alles möglich.
Schlüpft der arbeitsunfähige Hobbysportler ins Trikot statt ins Bett und später ins Krankenhaushemd, können Ansprüche auf Lohnfortzahlung und Krankengeld schnell verfallen, der Kantinengang dürfte zwischen verstimmten Arbeitskollegen zum Spießrutenlauf werden. Bange wird der Blick vor allem beim Gang zum Briefkasten. Lugt der Stempel der Krankenkasse durch den Schlitz, gibt es den Nervenkitzel frei Haus.
Ein verpasstes Spiel in Kreisklasse oder Bezirksliga ist da doch das deutlich kleinere Übel.

 
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