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Nach fünf Jahren zur Familie im Irak PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Donnerstag, den 01. Oktober 2020 um 11:12 Uhr

Mit 14 Jahren kam er nach Deutschland, lernte in Windeseile die Sprache, und ging seinen Weg in der "neuen Heimat". Inzwischen ist er 19 Jahre, hat Führerschein, einen Ausbildungsplatz und ist voll integriert in der SG Hoya, in der er zum Kader der Kreisliga-Fußballer gehört: Raad Hamad-Haji.Fünf Jahre lang hat er darauf gewartet, seine Familie wiedersehen zu dürfen, doch wegen der Corona-Krise hat das zuletzt nicht geklappt. Aber nun: Am Montag, 5. Oktober, fliegt Raad Hamad-Haji nach Hause - in den Irak. So sehr er sich auf das Wiedersehen freut, so sehr appelliert er aber an alle, wegen Corona nicht zu verreisen. Auf facebook hat der immer freundliche Fußballer und Mensch die folgenden Zeilen gepostet: "Mit 14 kam ich nach Deutschland und ich bin jetzt 19. Seitdem habe ich keine Person aus meiner Familie gesehen, weil ich das nicht durfte. Ich träume jede Nacht, wie ich meine Mutter und meinen kleinen Bruder umarme, dann wache ich auf und gucke mich um - leider ist keiner da... Ich habe alles dafür getan, um sie wiederzusehen. Am Ende hat's fast geklappt. Ich habe viele Stunden gearbeitet, um die Reise finanzieren zu können. Vielleicht glaubt ihr mir nicht, aber ich habe fast jeden Tag geweint, manchmal dachte ich, dass ich platze oder dass mein Kopf explodiert. Ich wäre am 21. März zu meinen Eltern geflogen, wegen der Corona-Krise ist mein Flug ausgefallen. Also, Leute: Ich bitte euch, nehmt das ernst und bleibt einfach zu Hause. Viele, die mich kennen,wissen, dass ich kein schlechter Mensch bin und ich danke jedem einzelnen, der für mich da ist und mich abgelenkt hat. Ich würde mich mega freuen, wenn ihr das teilen würdet, damit einige Menschen das ernst nehmen und zu Hause bleiben. Ich wünsche sowas niemandem von euch. Genießt die Zeit mit euren Familien und bleibt gesund! Danke!"  Selbstverständlich wünscht die gesamte SG Hoya dem jungen Mann eine gute Reise, ein wunderschönes Wiedersehen mit seiner Familie und eine glückliche Rückkehr. Möge nun nichts mehr dazwischen kommen!

Geburtstags-Glückwünsche gehen heute an Wojtek Pilarski, der nach wie vor zum Kader der Kreisliga-Fußballer der SG Hoya gehört und am Sonntag in Kreuzkrug-Huddestorf wohl auch zum Einsatz kommt. Der Ex-Spielertrainer vollendet sein 36. Lebensjahr, wozu ihm alle, die ihn kennen und schätzen, aufs Herzlichste gratulieren und ihm alles Liebe und Gute wünschen.

 
Ein Trainer nur für den Torhüter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 29. September 2020 um 21:11 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer der SG Hoya haben seit heute einen Torwart-Trainer: Markus Finkbeiner, Vater von "Erste"-Kicker Silas Finkbeiner, hat diese Aufgabe übernommen und sich bereits am Abend mit Keeper Cihan Gören beschäftigt. Trainer Frank Mysliwietz und Co-Coach Ferat Gören freuen sich über den Neuen im Team und sind sich sicher, dass diese Intensiv-Betreuung wertvolle Früchte trägt.

Geburtstags-Glückwünsche gehen heute übrigens an Karl-Heinz ("Charly") Uhde, der als Freund und Gönner der SG Hoya sein 85. Lebensjahr vollendet. Die SG wünscht alles Liebe und Gute - vor allem Gesundheit!

 
SG-Homepage gibt es seit zehn Jahren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 28. September 2020 um 10:15 Uhr

Die Homepage der SG Hoya (www.sg-hoya.de) ist zehn Jahre alt. Zwar liefert sie regelmäßige Informationen über den Verein, doch als optimal kann sie mittlerweile nicht gelten. Aber: Mitglieder arbeiten an Verbesserungen und auch daran, Bilder einstellen zu können. Das braucht Zeit, weshalb die Verantwortlichen noch um etwas Geduld bitten. Immerhin beträgt der Monats-Durchschnitt (vom ersten bis zum 120. Monat) nun 2334 Gäste.

Geburtstags-Glückwünsche gehen heute an Ridvan Gören, den Vize-Kapitän der Kreisliga-Fußballer der SG Hoya. Er vollendet heute sein 31. Lebensjahr und gehört zu den erfahrenen Kräften im Team des Coach-Duos Frank Mysliwietz und Ferat Gören. Mitspieler, Fans und insbesondere der Vorstand gratulieren herzlich und wünschen alles Liebe und Gute!

 
SG-"Erste" hat eine A-Platz-Allergie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 27. September 2020 um 18:32 Uhr

Die Kreisliga-Kicker der SG Hoya leiden unter einer A-Platz-Allergie, denn im Stadion kommen sie ganz augenscheinlich nicht zurecht. Nach dem 1:4 gegen Steyerberg vor einer Woche setzte es heute eine 0:3-Pleite gegen das Team aus Loccum. Und die war erneut nicht nötig. Hätte es in der ersten Minute einen Elfmeter für Hoya gegeben und wären im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts beste Chancen genutzt worden, hätten die Gäste locker mit 0:3 in die Pause gehen können. Aber es kam - wieder einmal - ganz anders. Zwei "dusselige" Gegentore (28. / 38.) ließen Loccum völlig schmeichelhaft mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit gehen. Nach dem Wechsel fand Hoya nicht mehr die spielerische Linie der ersten Hälfte, geriet per Eigentor (78.) gar noch mit 0:3 in Rückstand, wonach dann gar nichts mehr ging und es bei diesem Spielstand blieb. Unglücklich - weil wohl auf einem Missverständnis basierend - die gelb-rote Karte für Hoyas Kai Kösling (nach dem Schlusspfiff). Während Loccums Trainer Ralf Maleike den klaren Elfmeter zu Beginn bestätigte und sich über den Auswärts-Dreier freute, mussten die SG-Coaches Frank Mysliwietz und Ferat Gören ihre Kicker kurz aufbauen und aufmuntern, um am eingeschlagenen Weg unvermindert festzuhalten.

SG Hoya: Cihan Gören - Stefan Hanf - Paul Ladwig, Bright Oti, Ridvan Gören, Dogan Baris (52. Timm Hormann), Mario Hollunder (65. Hakan Gören), Jan-Berendt Boyer, Silas Finkbeiner (60. Engin Baris), Kai Kösling, Payman Alcheikh.

 
Akt der Solidarität mit Bright Oti PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 27. September 2020 um 18:12 Uhr

Bright Oti, 18-jähriger Defensiv-Akteur der Kreisliga-Fußballer der SG Hoya, hat einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen: Kürzlich ist in Ghana sein Vater gestorben. Da er als ältester Sohn für die Kosten des Begräbnisses aufzukommen hat, er selbst aber als Auszubildender bei der Firma Smurfit Kappa in Hoya das Geld allein nicht aufbringen kann, zeigten sich der Verein und vor allem seine Team-Kollegen solidarisch und sammelten. Heute vor der Partie gegen Loccum überreichten ihm Trainer Frank Mysliwietz sowie Teammanager David-Dervis Schlichting ein Mannschaftsfoto und 800 Euro in bar. Bright Oti war sprachlos vor Dank - und lieferte anschließend eine prima Partie gegen Loccum ab.

 
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