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Fair informiert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:33 Uhr

 

Über das Bezirksliga-Nachholspiel Wetschen vs Hoya am Dienstag, 5. April, hat Gastgeber-Coach Franz-Josef Ripke die Kreiszeitung ausgesprochen fair über den Verlauf der Partie informiert. Kompliment und Dank dafür!

Der Bericht in der Ausgabe der Kreiszeitung von Mittwoch, 6. April, trägt die Überschrift:

Ripke nach schlechtester Saisonleistung stocksauer

Wetschen kommt gegen Schlusslicht Hoya nicht über ein 0:0 hinaus

Weiter ist zu lesen: Befreiungsschlag verpasst: Statt des erhofften Heimsiegs trennte sich Fußball-Bezirksligist TSV Wetschen gestern Abend nur 0:0 vom Schlusslicht SG Hoya und vergrößerte den Abstand zur Abstiegsregion auf lediglich fünf Zähler.
Entsprechend angesäuert wirkte TSV-Coach Franz-Josef Ripke: „Das war mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung. Wir müssen uns bei unserem Keeper Mike Jahn bedanken. Er hat das Remis gerettet.“ Genügend Möglichkeiten sich auszuzeichnen, gab es für den TSV-Schlussmann in der Tat. Bereits nach acht Minuten musste Wetschens Nummer eins Kopf und Kragen riskieren, als er einen Nahdistanz-Knaller von Andreas Hormann parierte. Zwei Minuten später stand Jahn dann erneut im Mittelpunkt und wehrte bravourös einen wuchtigen Kopfstoß von Wojtek Pilarski ab. Während der TSV-Keeper also schnell auf Betriebstemperatur kam, fanden seine Mitspieler nur äußerst mühevoll in die Partie hinein. „Hoya hat uns mit seiner aggressiven Spielweise regelrecht den Schneid abgekauft“, motzte Ripke.
Trotzdem kam Wetschen in der ersten Hälfte noch zu zwei Hochkarätern. Erst scheiterte Benjamin Priesmeier freistehend an SG-Schlussmann Alexander Jeck (40.), und zwei Zeigerumdrehungen später verfehlte ein Kopfball von Halil Akbas knapp das Ziel. So ging’s torlos in die Kabinen.
Wer nun mit einem Wetscher Sturmlauf gerechnet hatte, der sah sich schnell getäuscht. Die Gäste bestimmten weiterhin eindeutig das Geschehen, fanden aber immer wieder in Jahn ihren Meister. So rettete der TSV-Keeper erst gegen Daniel Nadolski (60.) und entschärfte auch den Gewaltschuss von Andreas Hormann (68.). Wetschen wackelte nun bedenklich. Als dann noch Oliver Zboron wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah (71.), schien Hoyas Führung nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch mit Glück und Geschick überstand Wetschen Hoyas Drangperiode schadlos. Viel passierte nicht mehr – bis auf den unrühmlichen Höhepunkt Sekunden vor dem Abpfiff. Nach einem Ellenbogencheck sah David Schlichting glatt Rot. Am 0:0-Endstand änderte dies allerdings nichts mehr.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:34 Uhr
 
0:0-Sieg! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 05. April 2011 um 22:35 Uhr

0:0-Sieg? Geht doch nicht - was soll der Quatsch? Hier die Erklärung: Die Bezirksliga-Fußballer der SG Hoya dürfen sich nach dem torlosen Nachholspiel beim TSV Wetschen am Dienstag, 5. April, glasklar wie die Sieger fühlen. Zumindest als moralische Sieger vom Platz gegangen sind die Mannen von Trainer Jens ("Piwi") Meyer, die auf der ganzen Linie überzeugten und das beste Spiel seit langer Zeit ablieferten. Kampfkraft, Spielwitz und Wille stimmten uneingeschränkt, wobei lediglich der Lohn aller Mühen nicht zu einem Treffer geführt hat. Nach Chancen hätte das Spiel 5:1 für Hoya ausgehen müssen, aber es hat eben nicht geklappt. Dennoch: Mit dieser Moral hat die Meyer-Truppe, in der Andreas ("Lumpi") Meyer einen glänzenden Libero-Part gespielt hat und dafür der Sonst-Libero Timm Hormann sich im Angriff neben seinem Bruder Andreas austoben durfte, eindrucksvoll gezeigt, dass sie das Zeug hat, die Klasse zu halten. Bärenstark im SG-Dress auch Keeper Alexander Jeck, Dennis Böschen, Lauritz Singelmann, Wojtek Pilarski, Daniel Nadolski, David Schlichting, Ridvan Gören, Mario Hollunder und das Hormann-Trio Andy, Timmy und Martin (eingewechselt)  sowie die ebenfalls eingewechselten Lars Mrowczynski und Janes Mansholt. Und wer noch? Keiner, denn es sind alle genannt, die auf dem Rasen gewesen waren! Aufgefallen sind auf der anderen Seite äußerst ruppige Gastgeber und ein Schiri Brüggemann aus dem nicht fernen St. Hülfe-Heede, der - vorsichtig ausgedrückt - nicht immer richtig lag mit seinen wenig ausgewogenen und Pro-Wetschen ausgelegten Entscheidungen. Ob die Rote Karte, die David Schlichting in der 90. Minute gesehen hat, notwendig war, ist nicht zu klären. Fakt ist im Fazit: So kann das SG-Team auch am Sonntag, 10. April, in Bassum punkten - und sogar dreifach. Verdient hätte es die Mannschaft allemal.

SG Hoya: Alexander Jeck - Andreas Meyer - Dennis Böschen, Lauritz Singelmann, Wojtek Pilarski, Daniel Nadolski (80. Martin Hormann), David Schlichting, Ridvan Gören (46. Lars Mrowczynski), Mario Hollunder, Timm Hormann, Andreas Hormann (78. Janes Mansholt).

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:36 Uhr
 
Meyer setzt auf Sturmstärke PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Dienstag, den 05. April 2011 um 10:00 Uhr

 

In der Vorschau auf das Bezirksliga-Nachholspiel der SG Hoya beim TSV Wetschen am Dienstag, 5. April (Anpfiff: 19.30 Uhr), schreibt die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 5. April:

 

Franz-Josef Ripke weiß um die Gefahr, die von angeschlagenen Gegnern ausgeht. „Für die SG Hoya bedeutet dies eine der letzten Chancen, zurück in die Saison zu finden“, sagt der Trainer des TSV Wetschen mit Blick auf die Tabelle der Fußball-Bezirksliga. An dessen Ende stehen die Hoyaer – und nach Ansicht ihres Trainers Jens Meyer „momentan völlig zu Recht. Denn in den vergangenen Spielen haben wir bei unseren Gegentoren tatkräftig mitgeholfen.“ Dass er diese individuellen Fehler bis zum heutigen Anpfiff um 19.30 Uhr in Wetschen abstellen kann, bezeichnet Meyer als „Herkules-Aufgabe“. Die offensiv ausgerichtete Taktik will Hoyas Coach beibehalten, denn „diese Spielweise hat uns in den vergangenen drei Jahren den Erfolg beschert und bedeutet für uns noch ein Fünkchen Hoffnung“, ahnt Meyer.
Ob er heute auf den am Sonntag angeschlagen und ausgewechselten Tim Hormann zurückgreifen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Sebastian Steinbach droht hingegen wegen seiner Schienbeinprellung aus dem selben 1:3 gegen Lessen auszufallen.
Sein Kollege Ripke bangt seit dem Auswärtsspiel am Sonntag in Sudweyhe um Kim Siebert, den er mit Rückenproblemen auswechseln musste. Dafür stößt der zuletzt angeschlagene Sven Schoote wieder zur Mannschaft. Ansonsten sieht er trotz der verspielten 2:0-Führung keinen Grund, die Mannschaft umzustellen: „Ich hoffe, dass wir das 2:2 als Punktgewinn hinnehmen.“
Um heute möglichst alle drei Zähler in Wetschen zu behalten, gilt vor allem Hoyas zwölffachem Torschützen Andreas Hormann erhöhte Aufmerksamkeit. „Gegen ihn und die anderen Stürmer genießen aber unsere Manndecker Enno Kohl und Faruk Gören mein vollstes Vertrauen“, unterstreicht Ripke. Zudem hofft er auf die nötige Ruhe, um nicht wieder nach einer Führung die Kontrolle über die Partie zu verlieren.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. April 2011 um 10:22 Uhr
 
Hoyas Hoffnungen gedämpft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Montag, den 04. April 2011 um 11:50 Uhr

 

Reuter und Greulich dämpfen Hoyas Hoffnungen

 

 Zum Spiel der  Fußball-Bezirksliga zwischen der SG Hoya und dem SV Lessen am Sonntag, 3. April, berichtet die Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 4. April wie folgt:

 

Die Hoffnung stirbt auch bei der SG Hoya zuletzt, allerdings wird es nach der 1:3 (0:1)-Heimpleite im Kellerduell gegen den SV Lessen immer enger im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga.
„Wir haben das Spiel gemacht und gekämpft – und kassieren zwei ganz krumme Gegentore“, wirkte SG-Abwehrmann Janes Mansholt ratlos. Vor allem die erste Hälfte bot wenig Höhepunkte, ehe das erste krumme Ding einschlug. Dennis Reuter schoss einen Freistoß als Flanke in Richtung Tor, SG-Keeper Alexander Jeck sah nicht gut aus, und das Leder landete zum 1:0 im Netz (45.). Ein Schuss vor den Bug für Hoya nach einer insgesamt ausgeglichenen ersten Hälfte.
In der zweiten Halbzeit sorgten dann Andy Meyer und Mario Hollunder für Torgefahr vor dem Lessener Kasten, doch Torwart Tobias Plümer agierte gewohnt sicher. In der 55. Minute schlug Lessens Daniel Greulich einen Freistoß von rechts aus knapp 35 Metern Torentfernung in die Mitte, der Ball segelte in Richtung langes Eck und schlug dort zum 2:0 für die Gäste ein.
Hoya bemühte sich danach um den Anschlusstreffer. Andy Meyer setzte einen Freistoß über das Tor (70.), Wojtek Pilarski schoss links vorbei (72.). Aber auch Greulich tauchte auf der anderen Seite noch einmal frei vor Jeck auf (79.). Drei Minuten später klappte es als Vorbereiter besser: Greulich auf Christoph Dahm, der im Abschluss die Übersicht behält – 3:0 (82.).
„Nach dem 0:2 haben wir zu viele Bälle verschenkt und waren nicht zwingend genug. Am Ende hatte Lessen dann Platz zum Kontern“, resümierte Mansholt. Das 1:3 (85.) durch Andreas Hormann per Flachschuss aus 16 Metern kam viel zu spät für die Hausherren.

Stenogramm:

SG Hoya - SV Lessen 1:3 (0:1)

Hoya: Jeck - Pilarski, T. Hormann (70. Mansholt), Mrowczynski, Nadolski, A. Meyer, Singelmann, Böschen (80. Gönuel), S. Steinbach (46. Schlichting), Hollunder, A. Hormann.

Lessen: Plümer - Teichert, Breuer, J. Hartkamp, S. Hartkamp, Fischer, Langhorst (81. Jäger), Dahm, Greulich (85. Schulz), Reuter (75. Wilker), Griffel.

Tore: 0:1 (45.) Reuter, 0:2 (55.) Greulich, 0:3 (82.) Dahm, 1:3 (85.) A. Hormann.

Schiedsrichter: Nurettin Anatca (Hannover 96).

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. April 2011 um 11:53 Uhr
 
Noch ist nichts entschieden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Henschel   
Sonntag, den 03. April 2011 um 19:05 Uhr

Trotz der schmerzhaften 1:3-Niederlage gegen Bezirksliga-Schlusslicht SV Lessen am Sonntag, 3. April, ist noch nichts verloren für die Kicker der SG Hoya: Noch sind elf Partien zu bestreiten für die Mannen von Coach Jens ("Piwi") Meyer, die es nach wie vor selbst in der Hand beziehungsweise an den Füßen haben, die Klasse zu halten. So sehr auch das Pech derzeit die Truppe beutelt, so sehr ist aber auch nicht zu übersehen, dass die Angst vor der Pleite manche Akteure förmlich zu lähmen scheint. Das ist einerseits verständlich, andererseits aber auch nicht nötig. Die Mannschaft kann in der Bezirksliga mithalten und bräuchte dringend einmal ein Erfolgserlebnis, um zu erfahren, dass es geht. Dass es das Team kann, wissen die Fans, die jetzt auch nicht ungeduldig und schon gar nicht unsachlich sein sollten. Unterstützung ist notwendig - ganz besonders in der derzeitigen Situation! Das hat die Mannschaft, die in den vergangenen Jahren seinen Fans derart viele Erfolge geliefert und Freude bereitet hatte, allemal verdient! Also: Ab nach Wetschen am Dienstag und nach Bassum am Sonntag! Wäre doch schade, wenn die Spieler dort feststellen müssten, dass die treuesten der Treuen nicht dort sind! Und warum sollte in den beiden Auswärts-Partien nichts Zählbares herauskommen? Wetschen ist nicht übermächtig, Bassum nicht mehr übermächtig. Was Bassum angeht, sollten sich alle an das Hinspiel erinnern, das durchaus auch anders hätte ausgehen können nach einem schnellen und deprimierenden 0:4-Rückstand mit einem 4:6 nach sensationeller Aufholjagd! Dieser Geist ist jetzt erneut gefragt - und auch die Fans sollten mitziehen und die Jungs nach Kräften unterstützen! Kopf hoch alle - es wartet eine weitere Bezirksliga-Saison!

Weiterhin auf gutem Weg befindet sich die II. Herren: Das Stolzenburg-Team bezwang Rodewald II mit 3:1 und hat weiterhin lediglich fünf Punkte Rückstand zur Spitze. Auch da ist noch nichts entschieden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. April 2011 um 19:08 Uhr
 
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